Stinktier hilft bei Verhaftung von Kirchen-Einbrecher

·Freier Autor

Keine Chance, unerkannt zu entkommen. Dieser Einbrecher wurde auf frischer Tat von Polizisten ertappt- Mit der Hilfe eines freundlichen Stinktiers.

The striped skunk is a skunk of the genus Mephitis that is native to southern Canada, the United States and northern Mexico.
Farblich passt der tierische Helfer ja schon ganz gut zu den Polizeiuniformen. (Symbolbild: Getty)

Normalerweise ist der Anblick eines Stinktiers kein Anlass zur Freude. in diesem Fall allerdings wurde das Tier mit dem unschönen Ruf zum überraschenden Freund und Helfer bei einem Polizeieinsatz in Spokane im US-Bundesstaat Washington. In der Nacht von Mittwoch, dem 10. August auf Donnerstag wurden die die Polizisten des Spokane County Sheriff's Office auf einen Einbruch in einer Kirche aufmerksam gemacht.

Der Anrufer berichtete von verdächtigen Aktivitäten rund um die Church of Nazarene im Ortsteil Deer Park. Dort mache sich ein Mann mit einer Maske über dem Kopf und einer Taschenlampe am Musik-Equipment der Kirche zu schaffen. Als die Beamten am Tatort ankamen, war der Mann gerade dabei, aus einem geöffneten Fenster zu entfliehen. Dort aber endete die Flucht abrupt.

Denn als die Polizisen ihn aufforderten, sich auf den Boden zu legen, bekamen sie tierische Unterstützung. "Er war dabei, den Anweisungen zu folgen, als plötzlich ein Stinktier um die Ecke gerannt kam, sich dem Verdächtigen näherte und in mit seinem nur zu bekannten üblen Geruch besprühte, bevor es flüchtete." schrieb die Poizei in einem Statement.

Auf der Facebook-Seite des Sheriff Office teilten die Beamten Bilder ihrer Bodycams, die bei dem Einsatz entstanden.

Der 28-jährige Tatverdächtige konnte ohne weitere Vorkommnisse verhaftet und abgeführt werden. Von dem Stinktier gibt es keine weiteren Nachrichten. Wie die Polizei in dem Facebook-Post klarstellte "ist es ein wildes Tier und nicht in irgendeiner Weise mit der Polizei oder der Kirche verbunden."

Im Video: Übler Geruch: Stinktier schlägt Bären in die Flucht