Sylvie Meis: «Meine Marke ist Sylvie»

Kennen Sie Sylvie Meis? Blonde TV-Moderatorin aus den Niederlanden, wohnhaft in Hamburg, 35 Jahre alt, Mutter eines kleinen Sohnes?

Die Trennung von ihrem Ex Rafael van der Vaart hat fast ein Jahr lang Schlagzeilen geliefert - die Scheidung ließ Sylvie van der Vaart nun zum Mädchennamen Meis zurückkehren. Und eines hat sie sich fest vorgenommen: «Meine nächste Beziehung, die wird null, wirklich nullkommanull in der Presse stattfinden», wurde sie als Sylvie Meis just an dem Tag in einem Interview zitiert, als in den Niederlanden der amtliche Schlussstrich unter ihre Ehe gezogen werden sollte.

Seit ihrer Trennung kurz nach der Silvesternacht 2012/13 waren die van der Vaarts vor allem mit privaten Geschichten in den Medien präsent - Liebe und Lügen erwiesen sich oft schlagzeilenträchtiger als Fußball oder TV- und Werbejobs. Das Glamourpaar, das auf den roten Teppichen Hamburgs strahlte, wurde in der Öffentlichkeit bald zum Trio: Sabia Boulahrouz, Ex von Fußballprofi Khalid Boulahrouz, zeigte sich erst als Sylvies tröstende «BFF» (Best Friend Forever), dann an der Seite von Rafael als dessen neue Lebensgefährtin.

Das Jahr 2013 der van der Vaarts glich in den Medien einer Seifenoper um Liebe und Lügen, Sex und Skandale. Aus diesen Erfahrungen mit den Medien habe sie gelernt, sagte Sylvie Meis in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview des Magazins «Stern». Ihre nächste Liebe will sie schützen: «Weil ich weiß, das ist die einzige Chance für eine Beziehung.» Gerade Sylvie van der Vaart hatte ihre Fans auf Twitter gern mit Fotos auf dem Laufenden gehalten - sei es beim Styling in der Maske oder gemeinsam mit Freundinnen, etwa mit Sabia.

Das Foto aus der legendären Silvesternacht steht immer noch auf ihrer Twitter-Seite: Eine lachende Sylvie - Arm in Arm mit Noch-Ehemann Rafael und der damals noch besten Freundin Sabia. «Hope u all have a great party», schrieb sie dazu - kurz darauf folgte die Trennung scheinbar Knall auf Fall. Der Auftakt zu einem Jahr voller Geschichten über die van der Vaarts, das Sylvie jüngst mit einem «Guerillakrieg» verglich. Aus allen Ecken habe etwas kommen können - «und das hat es auch getan».

Rückblende: In jener Silvesternacht, vor der die van der Vaarts sich auch gemeinsam mit Söhnchen Damian als glückliche Familie unterm Weihnachtsbaum auf einem Foto gezeigt hatten, soll die Ehekrise handfest eskaliert sein. Das «Couple of the Year» von 2008 gibt am 2. Januar in einer Erklärung in Amsterdam offiziell bekannt: «Beide sind zu der Einsicht gekommen, dass sie sich in der vergangenen Zeit auseinandergelebt haben.» Die Scheidung solle in gegenseitigem Respekt abgewickelt werden. Beide rufen die Medien zur Zurückhaltung auf, weitere Kommentare dazu werde es von ihnen nicht geben.

Das stellte auch TV-Moderator Günther Jauch, in dessen RTL-Show «2013! Menschen, Bilder, Emotionen» Sylvie kürzlich noch als Frau van der Vaart zu Gast war, fest: «Man hat ja auch gesehen: Sie beide haben übereinander selber kein einziges böses Wort verloren.» Dennoch gab es immer wieder Berichte. «Dieses Jahr ist es oft gewesen, dass Leute in unserem Umfeld es nötig fanden, ihre Geschichte zu verkaufen», meinte Sylvie. «Für Geld oder für Aufmerksamkeit» hätten Menschen, denen sie vertraut habe, Details an die Presse verraten - «dort, wo wir eigentlich unsere Ehe noch in Ehren halten wollten».

So konnte die «Let's Dance»-Moderatorin in den Zeitungen lesen, was Ex-Freunde über sie ausplauderten. Erst jüngst gestand sie selbst im Magazin «Closer» einen Seitensprung mit einem Piloten vor drei Jahren - parallel erschien ein Interview mit jenem Piloten in der «Gala». Trotz Trennung denke sie noch jeden Tag liebevoll an Rafael, sagte sie der Zeitschrift «Bunte». Er werde immer einer der wichtigsten Männer in ihrem Leben sein. Der HSV-Profi (30) indessen erwartet mit seiner neuen Lebensgefährtin Sabia ein Baby. Das Mädchen soll im Frühjahr zur Welt kommen, erzählte Dreifach-Mama Sabia.

Mit der Hochzeit wollen sich Rafael und Sabia jüngsten Berichten zufolge Zeit lassen. Bis dahin bleibt der Name van der Vaart an Rafaels Seite frei. Sorgen um ihren Namenswechsel macht sich Sylvie Meis derweil nicht: Sie befürchte nicht, dass dieser zu Geschäftseinbußen für sie führen könnte, sagte sie, die vor der Ehe mit Rafael 2005 in den Niederlanden ihre TV-Karriere als Sylvie Meis gestartet hatte, dem «Stern». «Meine Marke ist Sylvie. Mein Talent ist nicht abhängig von einem Mann, den ich geheiratet habe.»