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Tödlicher Brückeneinsturz in Baltimore: Ausweichkanal ermöglicht wieder Schifffahrt

Tödlicher Brückeneinsturz in Baltimore: Ausweichkanal ermöglicht wieder Schifffahrt

Nach dem tödlichen Brückeneinsturz im Hafen von Baltimore im US-Bundesstaat Maryland hat die US-Küstenwache nun einen vorübergehenden Ausweichkanal für Schiffe geöffnet.

Ein Containerschiff geriet wegen Stromausfall außer Kontrolle und rammte den Pfeiler einer Autobahnbrücke, die daraufhin einstürzte. Mehrere Fahrzeuge fielen ins Wasser. Die Leichen von zwei Männern wurden geborgen, vier weitere werden vermisst. Die Behörden gehen davon aus, dass sie tot sind.

Die Aufräumarbeiten haben begonnen

In der Nähe der Francis Scott Key Bridge wurde eine Gedenkstätte für die Verunglückten errichtet. Einsatzkräfte haben mit der Bergung der Teile der eingestürzten Brücke begonnen.

Wes Moore, Bürgermeister von Maryland, sagte auf einer Pressekonferenz am, seine oberste Priorität sei die Bergung der vier verbliebenen Leichen. Zudem will er die Hauptdurchfahrt wiedereröffnen.

"Wir haben festgestellt, dass es komplizierter ist, als wir ursprünglich gehofft hatten", sagte Konteradmiral Shannon Gilreath von der US-Küstenwache.

Wiederaufbau der Brücke in Planung

Die Behörden versuchen herauszufinden, wie die 1977 fertig gestellte Brücke wieder aufgebaut werden kann. Sie wurde zu einem Symbol für die Arbeiterklasse und die maritime Kultur der Stadt.

Der Kongress hat eine Soforthilfe für den Wiederaufbau der Brücke in Höhe von 60 Millionen Dollar freigestellt. Es wird erwartet, dass der Kongress über ein Hilfspaket für Arbeiter beraten wird, die aufgrund der anhaltenden Schließung des Hafens von Baltimore ihren Arbeitsplatz verloren haben.