"The L Word: Generation Q": Wie sich Jennifer Beals seit dem Kultfilm "Flashdance" verändert hat

Elf Jahre nach dem Ende von ”The L Word: Wenn Frauen Frauen lieben“ gibt es endlich ein Spin-Off der LGBTQ-Kultserie. Hauptfigur ist noch immer Bette Porter alias Jennifer Beals, die ihre Karriere als 20-Jährige mit dem ultimativen Tanzfilm ”Flashdance“ startete.

Jennifer Beals (vierte von links) spielt in ”The L Word: Generation Q“ die lesbische Geschäftsfrau Bette Porter. (Bild: Sky)

In den sechs Staffeln von ”The L Word: Wenn Frauen Frauen lieben“ drehte sich das Leben der Hauptfigur Bette Porter (Jennifer Beals) vor allem um ihren Job als Geschäftsführerin des California Arts Center und die durchaus wechselhafte Beziehung zu ihrer On-Off-Partnerin Tina (Laurel Holloman), mit der sie dank künstlicher Befruchtung schließlich eine Tochter bekam. Nach fünf Jahren und 70 Folgen in sechs Staffeln war 2009 Schluss mit der Serie, deren Fans nun endlich erfahren, wie es ihren Heldinnen von einst ergangen ist.

Was sich verändert hat? Einen ersten Einblick gibt der Trailer von ”The L Word: Generation Q“:

Bette will die erste lesbische Bürgermeisterin von L.A. werden

Im Spin-Off ”The L Word: Generation Q“ ist Bette Porter von Tina geschieden, zieht die gemeinsame Teenager-Tochter Angelica (Jordan Hull) groß und hat der Kunst weitgehend den Rücken gekehrt. Ihr Plan für ihre berufliche Zukunft: Die erste lesbische Bürgermeisterin von Los Angeles zu werden.

Jennifer Beals im Spin-Off ”The L Word: Generation Q“. (Bild: Sky)

Auch heute noch gehören homophobe Anfeindungen zu ihrem Alltag. Doch bei allem Ärger stehen ihr wie früher auch ihre Freundinnen Alice Pieszecki (Leisha Hailey) und Shane McCutcheon (Katherine Moennig) zur Seite, von denen die eine erfolgreich eine Talkshow hostet und die andere gerade eine Bar eröffnet hat und um ihre Ehe kämpft.

Jennifer Beals war der Star in ”Flashdance“

Nach langer Wartezeit erfahren Fans von ”The L Word: Wenn Frauen Frauen lieben“ endlich, was mit ihren Lieblingsfiguren und deren Kampf um wahre Liebe und Selbstverwirklichung geworden ist in einer Welt, in der Homo- und Bisexualität sowie Transgender in Teilen der Gesellschaft noch immer nicht akzeptiert werden.

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Die Hauptdarstellerin Jennifer Beals hat sich schon vor Jahrzehnten eine riesige Fan-Base aufgebaut: Mit ihrer Rolle als Alex Owens im Kultfilm ”Flashdance“ (1983), für die sie für einen Golden Globe nominiert wurde und mit der sie ihre Karriere begründete.

Jennifer Beals als Alex Owens im Kultfilm ”Flashdance". (Bild: ddp)

Im Film träumt die 18-jährige Schweißerin, die nachts in einer ranzigen Bar als Tänzerin arbeitet, von einer klassischen Ballettausbildung und einer großen Karriere. Unterstützung bekommt sie von ihren Freunden und ihrem Chef, doch schaffen will sie es ganz alleine. Wer Jennifer Beals einmal zu Hits wie ”What a Feeling“ und ”Maniac“ tanzen gesehen hat, wird beim Hören dieser Lieder immer automatisch ihr Bild vor Augen haben.

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Fans lieben die Serie ”The L Word“

Obwohl Jennifer Beals mit ”Flashdance“ quasi über Nacht zu einem internationalen Star wurde, brachte sie ihr Studium der Amerikanistik und Amerikanischen Literatur an der renommierten Yale-Universität 1987 mit Auszeichnung zu Ende. Seitdem war sie kontinuierlich in verschiedenen TV- und Kinoproduktionen wie ”Wishful Thinking“ (1997), ”Beziehungen und andere Katastrophen“ (2001), ”Der Fluch“ (2006) und ”The Book of Eli“ (2010) zu sehen.

”The L Word: Generation Q“ läuft immer mittwochs ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen auf Sky Atlantic/HD.