So tickt der mutmaßliche BVB-Attentäter

So tickt der mutmaßliche BVB-Attentäter

Wer ist der Mann hinter dem Anschlag auf den BVB? Stimmt es, was die Polizei vermutet, hat Sergej W. einen unglaublichen Plan ausgetüftelt: Ein Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB sollte die Aktien des Vereins in den Keller stürzen und ihn selbst steinreich machen, ein falsches Bekennerschreiben den Verdacht auf islamistische Terroristen lenken. Nach seiner Festnahme am Freitagmorgen werden immer mehr Details aus dem Leben des mutmaßlichen Attentäters bekannt.

Der 28-Jährige wurde in Russland geboren und kam 2003 mit seiner Familie nach Deutschland, berichtet unter anderen die "Bild". Sergej W. soll nach seinem Schulabschluss Wehrdienst in einer Sanitätseinheit geleistet und eine duale Ausbildung zum Elektrotechniker gemacht haben – in seiner Berufsschulklasse habe er sich durch besonders gute Leistungen hervorgetan und gewann sogar einen Preis.

Auf Nachfrage von "Bild" bezeichnen Freunde und ehemalige Mitschüler den mutmaßlichen BVB-Attentäter als "ganz normal", er sei ein "eher ruhiger Typ".

Zuletzt arbeitete er in einem Heizwerk in Tübingen. Wie der "Spiegel" berichtet, hat sich Sergej W. in der Woche vor dem Anschlag krankgemeldet, sei dann aber wieder bei seiner Arbeit aufgetaucht und habe ganz normal gewirkt. Seine Kollegen bezeichnen ihn als sehr "verschlossen".

Nach seiner Verhaftung wegen versuchten Mordes, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährlicher Körperverletzung droht dem mutmaßlichen BVB-Attentäter jetzt eine lebenslange Freiheitsstrafe. Bislang soll er sich nicht zu den Vorwürfen geäußert haben.

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