Toter Google-Manager: Callgirl kommt mit milder Strafe davon

Toter Google-Manager: Callgirl kommt mit milder Strafe davon

Im November 2013 verabredete sich ein Google-Manager mit dem Callgirl Alix T. auf seiner Jacht in Kalifornien – und wusste nicht, dass er dieses Treffen nicht überleben würde. Der Mann hinterließ bei seinem Tod fünf Kinder.

Die junge Frau injizierte dem 51-Jährigen Heroin in einer tödlichen Dosis, nahm ihre Sachen und ging, während der Google-Manager verstarb. Die damals 27-jährige Prostituierte war währenddessen von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden.

Das Callgirl kam zunächst für zwei Jahre in Untersuchungshaft und bekannte sich 2015 vor einem Gericht in Santa Cruz (Kalifornien) schuldig für Totschlag, Vernichtung von Beweismitteln und mehrerer Drogen- und Prostitutionsdelikte. Der Richter verurteilte sie daraufhin zu sechs Jahren Gefängnis. Nun soll sie vorzeitig entlassen, dafür aber in ihr Heimatland Kanada abgeschoben werden.

Bis alle nötigen Formalitäten für die Überführung nach Kanada erledigt sind, befindet sich das Callgirl in Abschiebehaft. Das verhängnisvolle Date auf der Jacht des Google-Managers war nicht das erste Treffen der beiden. Sie hatten sich zuvor bereits immer mal wieder miteinander verabredet, berichtet die "Los Angeles Times".

Kennengelernt hatten sie sich über eine Dating-Plattform für sogenannte "Sugar Daddys". Damit sind Männer gemeint, die sehr wohlhabend und bereits im mittleren Alter oder älter sind, und sich mit wesentlich jüngeren Frauen – "Sugar Babys" genannt – zu erotischen Treffen verabreden wollen.

 

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