Gesundheit: Ein Blick in das neue Krebszentrum in Köpenick

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Krebs macht Angst: Laut einer Umfrage der DAK fürchten sich die Deutschen vor keiner Erkrankung so sehr wie vor einem bösartigen Tumor. Mehr als 230.000 Menschen in Deutschland starben im Jahr 2018 daran. Und Krebs macht keine Pause, auch dann nicht, wenn gerade eine Corona-Pandemie die Schlagzeilen bestimmt. Die Behandlung von Krebspatienten muss weiter laufen, oft kommt es dabei auf schnelles Handeln an.

„Das Sterberisiko von Krebspatienten steigt bereits nach kurzen Therapie­verzögerungen“, fasst der Berliner Arzt Prof. Wolfgang Mohnike (71) eine aktuelle Studie zusammen. Mohnike ist Gründer des Diagnostisch Therapeutischen Zentrums Berlin (DTZ), ein medizinisches Versorgungszentrum mit onkologischer Ausrichtung in Friedrichshain. Für 23 Millionen Euro hat der Nuklearmediziner jetzt einen neuen Standort aufgebaut – in Köpenick. Mit dem Onkozentrum Berlin (OZB) soll der Kampf gegen den Krebs im Berliner Südosten in eine neue Phase gehen.

Alles unter einem Dach für Kassen- und Privatpatienten

Kassen- und Privatpatienten steht mit dem OZB jetzt ein „Komplettpaket“ zur Verfügung, sagt Mohnike. Es soll ihnen beschwerliche Wege ersparen und Abläufe erleichtern – dadurch, dass sich dort „alles unter einem Dach“ befindet. Alle Schritte einer Therapie sollen vor Ort durchgeführt werden. Öffentliche Fördermittel gab es nicht, die Kosten trägt Mohnike als Investor.

Als Kooperationspartner sind die DRK Kliniken Köpenick bei dem Projekt dabei. Auf dem Grundstück des 525-Betten-Krankenhauses...

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