Trumps Alien-Hotline: Leitungen zum #AlienDay überlastet

Trumps Alien-Hotline: Leitungen zum #AlienDay überlastet

So hatte sich Donald Trump das bestimmt nicht vorgestellt, als er das Dikret unterschrieb, das die Einführung der Behörde Victims of Immigration Crime Engagement Office zur Folge hatte. Seit Mittwoch ist laut "Huffington Post" eine Hotline freigeschaltet, bei der sich US-Bürger melden können, die Opfer krimineller "Aliens" geworden sind. Mit dem Begriff Aliens sind aber nicht Außerirdische aus dem All gemeint, sondern Migranten, denn der Begriff "Aliens" steht im Englischen auch für Ausländer. Eine Doppeldeutigkeit, die sich Menschenrechtsaktivisten zunutze machten.

Unter dem Hashtag #AlienDay riefen sie dazu auf, die Telefonleitungen zu überlasten, indem Leute anrufen sollten, um ihre Erfahrungen mit Aliens aus dem All zu melden. Offenbar mit Erfolg. Dem Bericht zufolge folgten viele Kritiker von Donald Trump dem Aufruf und legten die Hotline lahm. Auch in den sozialen Netzwerken berichteten viele User von ihren Erfahrungen mit Aliens und der Hotline.

"Also, wenn die freie Hotline nicht mit Anrufen überlastet ist, die von E.T. Aliens berichten, ist das nicht das Amerika, das ich liebe", schrieb beispielsweise eine Nutzerin auf Twitter. Und ein anderer User teilte gleich Bilder von möglichen Aliens, die der neuen Behörde gemeldet werden könnten. Darunter ein Schnappschuss vom wohl berühmtesten Außerirdischen der Kinogeschichte, E.T.. Wie Donald Trump das wohl findet?

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