Umstrittene Aussage von Pietro Lombardi: „Deutsche sind assi“

Pietro Lombardi sorgte bei einem Konzert für Furore. (Bild: Getty Images)

Eigentlich war bei einem Auftritt von Pietro Lombardi gute Laune angesagt. Doch nachdem er seinen Sommer-Hit „Senorita“ performte, wandte sich der Sänger mit einer umstrittenen Aussage an seine Fans.

Im Internet tauchte ein Video von Lombardi auf, das ihn bei einem Konzert in der Diskothek „Nachtwerk“ in Pirmasens (Rheinland-Pfalz) zeigt. In diesem spricht er auf der Bühne zu seinen Fans. „Ich habe eine Studie gemacht. Die Leute sagen draußen immer, Ausländer sind assi. Ich schwöre, ich bin auch halb Deutscher, 90 Prozent assi sind wirklich die Deutschen. Unfassbar. Nicht die Ausländer.“ Im Anschluss fügte er hinzu: „Ich liebe Deutschland, meine Mama ist auch deutsch. Alles entspannt.“

Hat sich Lombardi trotzdem etwas im Ton vergriffen? Seine Fans scheinen es ihm jedenfalls nicht übel zu nehmen. Auf Instagram veröffentlichte er Videos von seinen Anhängern, die ihm Rückendeckung geben. „Ich bin selber Deutsche und kann nur sagen, dass du alles richtig gemacht hast“, schrieb eine Userin. Eine andere sagte: „Gut gemacht. So wie man in den Wald hineinruft, so kommt es auch zurück.“

Tatsächlich soll die Aussage Lombardis eine Reaktion auf einen verbalen Angriff gewesen sein. Das klärte Lombardi laut „Bild“ in einem Instagram-Video auf, das mittlerweile gelöscht wurde. „Ein deutscher, angeblicher Fan hat mich beleidigt“, so der Ex-DSDS-Sänger. Unter anderem soll er als „Bastard“ bezeichnet worden sein. Daraufhin traf er die Aussage, die nun für Schlagzeilen sorgt.

Im Video beteuerte Lombardi, dass nicht die gesamte „Bevölkerung Deutschlands“ gemeint sei. „Alle Deutschen, die auf meinem Konzert sind, sind assi. Die Ausländer feiern mit.“ Und: „Vielleicht – durch die Wut – habe ich mich nicht richtig artikuliert.“ Abschließend stellte Lombardi klar, dass er sich auch als Person der Öffentlichkeit mit seiner Meinung nicht zurückhalten will: „Ich bin ein Mensch wie jeder andere. Wer mich beleidigt, ist nicht cool. Und das darf ich auch ansprechen.“ Ob er dafür die richtigen Worte wählte, bleibt umstritten.

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