Umwelt: Frische Luft für Mülheim gefordert

Demonstranten auf dem Clevischen Ring verursachen Staus

Weniger Durchgangsverkehr und mehr frische Luft im Stadtteil Mülheim forderten etwa 50 Demonstranten mit einem Marsch vom Wiener Platz über den Clevischen Ring bis zur Mülheimer Freiheit. In Fahrtrichtung Norden verursachten sie damit im Berufsverkehr einen kilometerlangen Rückstau Richtung Messe Deutz.

"Der Clevische Ring ist bekanntermaßen die am höchsten mit Stickstoffdioxid belastete Straße in NRW", begründete Heinz Weinhausen von der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim, einer der Organisatoren, die Aktion. Zwar gelte aktuell ein Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, doch der werde an der Messstation neben dem Haus Clevischer Ring 5 permanent überschritten. Weinhausen: "60 Mikrogramm sind hier der Durchschnittswert." Das aber schädige die Gesundheit der Anlieger.

"Riesiger Rückstau"

Es demonstrierten auch Bewohner anderer Straßen wie die Familie Rohrbach: "Wir leben an der Danzierstraße und dort gibt es täglich einen riesigen Rückstau, wenn Fahrzeuge von der Deutz-Mülheimer Straße und dem Auenweg zum Bergischen Ring wollen."

Zum Abschluss gab es ein kleines Straßenfest auf der Mülheimer Freiheit und eine Podiumsdiskussion mit Kandidaten für den Bundestag. SPD-Wahlkämpfer Karl Lauterbach beteiligte sich bereits am Demonstrationszug, während Rolf Albach (FDP) unter den genervten Autofahrern im Stau Flugblätter, Gummibärchen und Schokolade verteilte. (aef)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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