Umworbener Nagelsmann: "Kein Angebot da"

Julian Nagelsmann wurde zuletzt als Nachfolger von Peter Stöger bei Borussia Dortmund gehandelt

Julian Nagelsmann hat erneut Stellung zu seinen Zukunftsplänen bezogen.

Auf die Frage, ob ein vorzeitiger Abschied von der TSG Hoffenheim trotz des Machtworts von Mäzen Dietmar Hopp möglich sein, entgegnete Nagelsmann bei Sky: "Die Frage stellt sich nicht, weil kein Angebot da ist und kein Verein kam. Würde utopischerweise irgendeiner kommen, kann ich mir die 13 Cent für einen Anruf (bei Hopp, Anm.d.Red.) sparen."

Nagelsmann wurde zuletzt sowohl bei Borussia Dortmund als auch beim FC Bayern als Trainer gehandelt. Hopp hatte am Freitag einen Wechsel des umworbenen TSG-Trainers im Sommer ausgeschlossen.

"Julian weiß, dass wir darauf bestehen, dass der Vertrag, den wir mit ihm geschlossen haben, erfüllt wird", sagte Hopp den Zeitungen der Funke-Mediengruppe - schränkte aber ein: "Ich mache mir keine Illusionen. Wenn er weiterhin so erfolgreich ist, können wir ihn nicht länger halten. Aber bis zum 30. Juni 2019 bleibt er in Hoffenheim."

Nagelsmann "plant" Verbleib in Hoffenheim

Für Nagelsmann waren die Aussagen nichts Neues. "Dem Interview gibt es nichts hinzuzufügen", sagte der 30-Jährige. "Ich fände es bedrohlicher, wenn er sagen würde, ich solle bestenfalls zum 1.1.2018 gehen. Umso schöner, wenn einer große Stücke auf einen hält."

Nagelsmanns Vertrag bei den Kraichgauern läuft noch bis 2021, beinhaltet aber eine Ausstiegsklausel im Sommer 2019.

Zwar wolle Nagelsmann keine Garantien für einen langfristigen Verbleib geben, aber: "Man kann immer planen. Mein Plan ist es, dass ich mit Hoffenheim eine gute Saison spielen will. Ich bin hier Trainer und habe einen aktuellen Vertrag. Mein Plan ist, dass ich den auch erfülle."

Stöger sieht Diskussionen gelassen

Der aktuelle BVB-Trainer Peter Stöger sah die Diskussionen um seine Nachfolge indes gelassen.

"Am Ende des Tages ist es mir ziemlich egal, wer mich irgendwann mal ablöst", sagte der Österreicher bei Sky.

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