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UN-Organisation warnt vor Rekord-Dengue-Saison in Lateinamerika und der Karibik

Lateinamerika und die Karibik müssen sich nach UN-Angaben in diesem Jahr auf besonders viele Dengue-Erkrankungen einstellen. "Das wird wahrscheinlich die schlimmste Dengue-Saison", erklärte Barbosa von der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation. (Luis ROBAYO)
Lateinamerika und die Karibik müssen sich nach UN-Angaben in diesem Jahr auf besonders viele Dengue-Erkrankungen einstellen. "Das wird wahrscheinlich die schlimmste Dengue-Saison", erklärte Barbosa von der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation. (Luis ROBAYO)

Lateinamerika und die Karibik müssen sich nach UN-Angaben in diesem Jahr auf besonders viele Dengue-Erkrankungen einstellen. "Das wird wahrscheinlich die schlimmste Dengue-Saison", erklärte Jarbas Barbosa von der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation am Donnerstag. Seit Beginn des Jahres haben regionale Gesundheitsbehörden bereits mehr als 3,5 Millionen Fälle und tausende Tote verzeichnet.

Die Zahl der Infektionen sei dreimal so hoch wie im gleichen Zeitraum des Rekordjahrs 2023, erläuterte Barbosa. Angetrieben wird die Entwicklung durch die Erderwärmung und das Wetterphänomen El Nino.

Das Dengue-Virus wird von Stechmücken vor allem in den Tropen und Subtropen übertragen. Jedes Jahr infizieren sich weltweit mindestens 100 Millionen Menschen. Bislang gibt es keine Medikamente gegen das Virus, behandelt werden nur die Beschwerden. Ein Impfstoff wird nur in einigen Ländern genutzt, er wirkt zudem nur gegen einen Virus-Typ.

Dengue-Fieber kommt vor allem in Mittel- und Südamerika, in Süd- und Südostasien sowie in Afrika vor. Durch Globalisierung und Klimawandel ist das Dengue-Fieber aber weltweit auf dem Vormarsch. Mittlerweile sind 128 Länder betroffen.

Die Symptome der Krankheit ähneln denen einer schweren Grippe. In schweren Fällen kann es auch zu inneren Blutungen und einem tödlichen Verlauf kommen. Kinder sind besonders gefährdet.

ma