Union Berlin: Union hofft auf die Historie

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Berlin. Im Fußball ist man ja gern mal abergläubisch. Warum soll das nicht auch mit Blick auf den 1. FC Union gelten? Also: In der vergangenen Saison startete die Mannschaft von Trainer Urs Fischer mit einer enttäuschenden Niederlage gegen RB Leipzig (0:4) in die Spielzeit – und legte dann mit dem ersten Punkt der Saison durch das 1:1 beim FC Augsburg nach. Unions zweites Erstliga-Jahr begann ebenfalls mit einer Heim-Enttäuschung (1:3 gegen Augsburg). Nun wartet das Auswärtsspiel auf die Köpenicker – also folgt jetzt ein Punktgewinn bei Borussia Mönchengladbach.

Aufmerksame Beobachter werden den Fehler sicher längst bemerkt haben: Im Premierenjahr ging es zunächst gegen einen Champions-League-Teilnehmer und dann gegen eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Liga. Nun ist es umgekehrt. Was die Aufgabe am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) für die Berliner sicher nicht leichter macht.

Union Berlin braucht Mut in Gladbach

Die Gladbacher sind „eine Mannschaft, die kaum Veränderungen im Kader hat, die sich kennt und eingespielt ist“, analysierte Coach Fischer den Gegner. Es werde „ganz wichtig sein, dass wir mutig sind, eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive hinbekommen. Nur verteidigen wird nicht gelingen, nur blind nach vorn laufen auch nicht“, so Fischer weiter.

Es brauche Mut, den Gegner auch immer wieder unter Druck zu setzen. Das ist angesichts der noch fehlenden Selbstverständlichkeit im Abwehrverhalten des Union-Jahrgangs 2020/21 alles andere als eine leichte Aufgabe. Zumal die Off...

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