Versammlungen: Proteste gegen Corona-Regeln bleiben weitestgehend friedlich

Berlin. Die Proteste gegen die Corona-Auflagen verliefen in Berlin am Wochenende nach Polizeiangaben weitestgehend friedlich - bis auf einen Übergriff auf einen Pressefotografen im Humboldthain am Sonnabend. Am Sonntag haben sich demnach keine nennenswerten Zwischenfälle ereignet, „alle waren sehr angepasst, bei dem schönen Wetter“, sagte ein Sprecher.

Eine Frau zeigt bei einer Kundgebung gegen die Corona-Politik der Bundesregierung am Olympiastadion ein Plakat mit der Aufschrift "Corona-Untersuchungsausschuss." dpa

Der Zulauf hielt sich am Sonnabend in Grenzen. Die Teilnehmerzahlen bis zum Nachmittag bewegten sich deutlich unter den angekündigten Werten, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz auf Anfrage. Zu vielen Demos seien um die 50 Menschen gekommen. Es sei eine „bunte Mischung“ aus Demos gegen die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung und Gegenprotesten gewesen.

Neun Menschen wurden überprüft, um die Einhaltung der Corona-Regeln sicherzustellen. Sieben von ihnen leisteten jedoch Widerstand und konnten unerkannt flüchten, wie die Beamten mitteilten. Rund 550 Polizisten waren am Sonnabend im Einsatz. Sie notierten sechs Strafermittlungsverfahren und neun Ordnungswidrigkeiten.

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