Warum Zimt gesund ist und worauf man beim Kauf achten sollte

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·Freiberufliche Journalistin
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Zimt ist nicht nur an Weihnachten eine beliebte Zutat. Das Gewürz wird zum Verfeinern von Speisen verwendet und kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Aber: Zimt kann auch schaden, deshalb sollten Sie beim Kauf genau hinschauen.

Zimt hat viele positive Wirkungen, kann aber auch schaden. (Bild: Getty Images)
Zimt hat viele positive Wirkungen, kann aber auch schaden. (Bild: Getty Images)

Hmmm, wie das duftet: Ob Plätzchen, Kuchen, Kaffee oder Glühwein – Zimt ist eine sehr beliebte Zutat und darf natürlich vor allem in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Doch das Gewürz kann sehr viel mehr, als nur für guten Geschmack und Geruch sorgen.

Zimt ist vor allem auch für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt und wird seit jeher als Heilmittel verwendet. Schon die Ägypter nutzten es zum Einbalsamieren, als Räuchermittel sowie als Aphrodisiakum. Auch im Mittelalter wurde es zum Heilen von Krankheiten, wie etwa bakteriellen Infekten eingesetzt.

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Das war kein Aberglaube, in Studien wurden die antibakteriellen und antimikrobiellen Eigenschaften des Zimts mittlerweile nachgewiesen. Zudem wirkt das Gewürz durch die enthaltenen Antioxidantien entzündungshemmend.

Kann den Blutzuckerspiegel senken und beim Abnehmen helfen

Besonders spannend: Hilfreich kann das Gewürz bei Diabetes Typ II sein. Laut verschiedener Studien kann Zimt den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Zimt senkt den Insulinspiegel und statt Zucker im Blut abzubauen, beseitigt er Körperfett. Deshalb kann Zimt sogar beim Abnehmen helfen. Einer weiteren Studie zufolge sorgt das Gewürz außerdem dafür, dass sich der Magen langsamer entleert und somit das Sättigungsgefühl länger anhält.

Gut für Magen und Darm

Bei Magenproblemen kann eine Prise Zimt ebenfalls hilfreich sein. Die enthaltenen ätherischen Öle und Gerbstoffe beruhigen einen nervösen Magen. Auch bei der Verdauung hilft das Gewürz, denn es regt die Darmtätigkeit an. Speisen werden durch Zugabe von Zimt leichter verdaulich und nach einem schweren Essen eingenommen, entfaltet er eine wohltuende Wirkung.

Aromatherapien mit Zimt

Auch das reine Einatmen des Zimtgeruchs kann sich positiv auf Körper und Geist auswirken, weshalb er häufig als Duftstoff in Aromatherapien verwendet wird. Laut einer anderen Studie soll Zimtgeruch die Lernfähigkeit verbessern, die Gedächtnisleistung fördern und auf diese Weise sogar Krankheiten wie Alzheimer entgegenwirken können.

Niemals pur einnehmen!

Zimt hat aber auch negative Seiten. Zum einen sollte das gemahlene Gewürz in großer Menge niemals pur eingenommen werden. Denn: Schon ein Teelöffel voll trocknet den Mund- und Rachenraum stark aus und kann zu Hustenanfällen bis hin zum Ersticken führen.

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Zum anderen kann das im Zimt enthaltene Cumarin gesundheitlich problematisch werden, wie auch die Verbraucherzentrale Hamburg derzeit auf Facebook erklärt: „Cumarin ist ein natürlicher Aroma- und Duftstoff in vielen Pflanzen. Toxikologisch gilt die Substanz als bedenklich, da sie bei Tierversuchen in hohen Dosen krebserregend gewirkt hat und beim Menschen Leberschäden verursachen kann.“

Beim Einkauf auf die Sorte achten

Doch nicht alle Sorten Zimt enthalten gleich viel Cumarin. Deshalb raten die Verbraucherschützer beim Einkaufen genau hinzuschauen. Im Lebensmittelhandel wird Cassia- und Ceylon-Zimt angeboten. Wobei Ceylon die bessere Wahl ist. „Ceylon-Zimt besitzt ein feines Aroma und ist etwas teurer. Die Menge an Cumarin ist gering und gesundheitlich unbedenklich“, so die Verbraucherzentrale.

Beim günstigeren Cassia-Zimt ist es umgekehrt: Er schmeckt intensiver, oft schärfer und hat einen höheren Gehalt an Cumarin.

Fazit: Wer in Sachen Zimt alles richtig machen möchte, verwendet ihn in Maßen und greift am besten zu Bio Ceylon-Zimt aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft.

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