"Kann wirklich tödlich sein!" - Die Stars müssen aus dem Dschungelcamp fliehen

Jürgen Winzer
1 / 17

"Kann wirklich tödlich sein!" - Die Stars müssen aus dem Dschungelcamp fliehen

Gibt es ein Quotenleben nach Danni Büchner? Erstmals musste sich Drama-Danni im RTL-Dschungelcamp nicht durch eine Prüfung greinen. Damit nicht Langeweile aufkommt, fuhr der größte Regisseur größte Geschütze auf: die Natur! Sie schickte erst Spinnen, dann Schlangen, dann die Sintflut.

Irgendwie fehlt was. Eine Dschungelprüfung ohne Danni Büchner (41)? Kaum zu glauben, aber die Regeln wollen es so. In Woche zwei von "Ich bin ein Star Holt mich hier raus!" (RTL) dürfen die Camper entscheiden, wer zum Essenholen geschickt wird. Und die Zuschauer, wer nicht mehr mitspielen darf.

Den Lieferando-Dienst übernahm Markus Reinecke (50). "Der Markus macht alles. Der würde auch nen Hundehaufen für uns essen", begründete Prince Damien die Wahl. Es war eine gute: Markus kehrte mit acht von zehn Sternen zurück!

Dschungelcamp: Das war das Schlimmste für Marco

Toni Trips konnte sich nicht lange daran freuen: Das Campküken (22) wurde von den Zuschauern rausgewählt. "Waaas?", fragte sie fassungslos, "Was ist hier los?" Und brach umgehend in Tränen aus. Sturzbachweise kamen sie. Das erinnerte beinahe an die Sintflut, die sich vorher ins Camp ergossen hatte ...

"Der war soooo lang, haarig und riesig"

Der größte Regisseur von allen - die Natur (die immer einen Weg findet, wie schon Jeff Goldblum in "Jurassic Park" sagte) - hatte was gegen die drohende, Danni-lose Langeweile und zog beinahe biblische Register. Wie bei den sieben Plagen brachen erst Regen, dann Spinnen, dann Schlangen und schließlich sintflutartiger Regen über die Camper herein. Da hörte der Spaß nicht nur bei Danni ("Ich hol mir hier den Tod. Und ihr seid schuld!") auf. Zumindest die haarigen achtbeinigen Biester bedeuteten wirklich Lebensgefahr!

Und das auf pappsatten Magen! Die Camper hatten sich nämlich beim Neun-Sterne-Menü, beschert von Danni und Elena Miras (27) bei deren erster erfolgreichen Prüfung an allerlei Gemüse (Zucchini-Blüten, Paprika), Obst (Litschis) und einem Känguru-Schwanz gelabt. "Der war soooo lang, haarig und riesig", beschrieb die Playboy-erfahrene Anastasiya Avilova (31) wahrheitsgemäß. Toni war anfangs verwirrt: "Ich dachte, es gibt Penis." Ach, sie wird fehlen!

"Riecht echt nach Tier!", gab Prince Damien (29) Entwarnung. Und Raúl Richter (32), der übrigens - dank des zweiten "Vielleicht" - "auf Bewährung" im Camp bleiben darf, spielte Vorkoster: "Geil. Schmeckt wie Rinderfilet!" Alle aßen, nur Danni - klar - zierte sich auch hier.

Tödliche Gefahr: Attacke der Trichternetzspinnen!

Regen trübte die Verdauung. Und dann raubten Spinnen den Schlaf. Die Nachtwache - Raúl und Toni - entdeckten die haarigen Eindringlinge. Ein herbeieilender Ranger bestätigte den Verdacht: "Das sind die tödlichen!" Ja, es waren Trichternetzspinnen - denn es kamen noch zwei! - und mit denen ist echt nicht zu spaßen. "Ohne Behandlung kann ein Biss wirklich tödlich sein", bestätigte Sonja Zietlow (51).

Evelyn Burdecki: Dschungelkönigin fordert mehr Action im Camp

Kaum war die eine Todesgefahr gebannt (Toni: "Hurra, wir leben! Wir haben dem Tod ins Auge geblickt!"), weil vom Ranger abtransportiert, kam die Sintflut. "Siehste: voll viel Wasser!", war Marco beeindruckt. Danni traf es natürlich am schlimmsten - ihr Bett wurde quasi weggespült. "Danke da oben", quittierte sie die Erkenntnis, dass sich nicht nur alle Camper, sondern auch der Wettergott gegen sie verschworen hatten. Dicht gedrängt mussten die Camper "aus Sicherheitsgründen" im Telefonhäuschen ausharren - und bekamen da Besuch von einer Schlange. Wieder musste der Ranger ran.

"Da hätten wir jetzt noch einen schönen Shitstorm!"

Es sind die Frauen, die sich in noch so brenzligen Situationen aufs wirklich Wichtige konzentrieren können. "Oh, der riecht gut nach Parfüm", bejubelte Anastasiya den Retter-Ranger. "Oh, der hat schöne Augen", seufzte Elena. "Oh, der ist höchstens 30", analysierte Sonja Kichberger (55), "Oh, was für ein netter Kerl", ergänzte Claudia Norberg (49). Zusammenfassung von Sonja: "Ich steh ja nicht so auf blond. Aber bei Notstand ..." Sonja Zietlow kommentierte aus dem Baumhaus "MeToo"-mäßig: "Man stelle sich das andersrum vor mit lauter Männern und einem weiblichen Ranger. Da hätten wir jetzt noch einen schönen Shitstorm!"

Als der Regen ging, kam erst das Lagerfeuer, dann ging Marco Cerullo (31). Bei beidem hielten sich die Emotionen in Grenzen. "Lagerfeuer? Oh no, wir werden stinken!", erkannte Toni die Lage. Und wegen Marcos Auszug? Markus: "Das wird keine große Lücke reißen. Er war ja eh nur am Schlafen, und wenn er mal aus der Schockstarre erwachte, kam er dauernd mit seinen Energiestößen."

Marco selbst nahm es emotionaler. "Da war der schwache Marco wohl zu schwach. Ich hab mein Leben an Arsch gemacht, verkackt. Weichei einfach." Er kehrte frustriert ("Nicht schön, als Erster rausgewählt zu werden"), aber erleichtert ("Das war die härteste Woche meines Lebens!") in die Zivilisation zurück und fiel da seiner Freundin Christina in die Arme. Beide weinten um die Wette, er wohl auch vor Erleichterung, weil keine belastenden Anrufe oder Mitteilungen auf seinem Handy eingingen. Christina beruhigte: "Alles ist gut, ich bin stolz auf dich."

Markus, "die Maschine", holt acht Sterne in Dannis Horror-Prüfung

Im Dschungel wartete derweil die Prüfung. "Viel Glück, genieße es!", gab Danni dem edlen Recken Markus - durchaus süffisant - mit auf den Weg, als der motiviert ("Ich will zehn Sterne!") zur Prüfung schritt. Alle - auch er selbst - hatten ihn gewählt. "Bin gespannt, wie er das meistert", unkte Danni still für sich. Und wieder wurde sie zur Pechmarie. Denn Markus, "die Maschine", performte nicht nur erfolgreich zwischen Ratten, Spinnen, Schlangen, Kröten und sogar einem eingeschnappt schnappenden Krokodil und holte acht Sterne, sondern er tat es auch in der Prüfung "Ge-Fahrstuhl", die Danni vor ein paar Tagen in Rekordgeschwindigkeit abgebrochen hatte! "Jetzt ist Danni sicher sauer", meinte Markus nach der Prüfung. Toni: "Drauf geschissen. Kannste nix ändern."

Es war eines ihrer letzten Bonmots. Zu wenige Zuschauer riefen für ihren Verbleib im Camp an. Raus mit "Toni Maccaroni". Schade, Marmelade!

VIDEO: So teuer ist das Dschungelcamp