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    In der Schublade vergessen: Kostbare Juwelen wieder aufgetaucht

    Es waren Ringe, Ketten und Ohrringe im Gesamtwert von sieben Millionen Euro: Im Jahr 2006 meldete Dawn Arnall, die Frau des damaligen US-Botschafters in den Niederlanden, ihre Juwelen als gestohlen. Jetzt ist der wertvolle Schmuck durch einen Zufall wieder aufgetaucht – jahrelang hatte er vergessen in der Schublade einer Hotelangestellten gelegen.

    In der Schublade vergessen: Kostbare Juwelen wieder aufgetaucht (Symbolbild: thinkstock)Vor etwa sechs Jahren residierte US-Botschafter Roland Arnall mit seiner Frau Dawn in einem Hotel in Den Haag. Erstaunlicherweise stellte die Botschaftergattin erst einige Monate nach der Abreise fest, dass ihr Schmuck im Gesamtwert von sieben Millionen Euro fehlte - und meldete ihn als gestohlen. Das Highlight der Sammlung: eine Kette mit einem fünfkarätigen Rosendiamanten im Wert von vier Millionen Euro, wie die australische Zeitung „Herald Sun“ berichtet. Doch nun sind die Ringe, Ketten und Ohrringe wieder aufgetaucht – und zwar in der Schublade einer Angestellten des Hotels. 

    Wie es dazu kam: Einige Zeit, nachdem Dawn Arnall ausgecheckt hatte, wurden die Schmuckstücke in dem Hotel gefunden – doch niemand hatte sie als vermisst gemeldet. Der Fund wurde daraufhin sechs Monate lang sicher verwahrt. Nach dem Ablauf der in den Hotelrichtlinien vorgeschriebenen Zeit wurde er an eine Angestellte des Hotels übergeben, im Glauben, es handle sich um billigen Modeschmuck. Die Beschenkte packte das Präsent in eine Schublade - und vergaß es dort. Viele Jahre lang setzten die Juwelen im Verborgenen Staub an.  Doch eines Tages machte die Angestellte in ihrem Heim Ordnung - und öffnete dabei die Schublade. Sie fand den Schmuck und ließ ihn bei einem Juwelier schätzen. Das Ergebnis dürfte sie wahrhaft umgehauen haben.

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    Sieben Millionen Euro hatten ohne ihr Wissen in ihrer  Schublade geschlummert - die Frau brachte den Schmuck aus Gold und Diamanten zur Polizei. Die zuständigen Beamten brauchten nicht lange, um die Stücke mit dem vermeintlichen Diebstahl vor knapp sechs Jahren in Verbindung zu bringen. Mittlerweile befinden sich die Stücke wieder im Besitz von Dawn Arnall, wie das britische Nachrichtenportal „BBC News“ schreibt. Ihr Mann Roland ist inzwischen verstorben. Ob die ehrliche Hotelangestellte einen Finderlohn von Arnalls Versicherung erhält, ist noch ungewiss.

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    61 Kommentare

    • talk  •  vor 3 Monaten
      wenn ich meiner versicherung melde, ich sei vor monaten bestohlen worden, zeigen mir die einen vogel oder schicken mich zum arzt.
    • andre  •  vor 3 Monaten
      Allzuviel müssen dem Besitzer die Klunker ja nicht wert sein, wenn man die mal so eben vergisst. Der grösste Teil der Menschheit vergisst noch nicht mal nen 5 Dollar Schein im Hotelzimmer.
    • Ahmad  •  vor 3 Monaten
      Sieht man doch mal wie unnötig dieser teure Schwachsinnsschmuck ist. Die Eigentümerin vergisst ihn mal locker 3 Monate, die Finderin hält ihn für aus dem Kaugummiautomaten gezogenen Schnickschnack. Alles ist nur so viel wert, wie viel Wert wir ihm geben!!!!!!!
    • Ursula  •  vor 3 Monaten
      da sieht man aber doch deutlich, es gibt Menschen die haben einfach zuviel von allem, nur so kann es sein, das man den Schmuck Wochenlang nicht vermisst, wie es sich liest, hat sie es wohl nicht einmal mehr gewusst, daß es im Hotel liegen geblieben sein könnte......!
      Also zuviel !!!*****

      Auf jedenfall konnte die Angestellte den Schmuck nicht behalten, denn vermisst oder Gestollen wäre dieser wertvolle Schmuck immer noch gelistet gewesen!,
      das dazu "einfach behalten" !!!
    • dana  •  vor 3 Monaten
      ich befürchte auch, dass die angestellte leer ausgehen wird! vielleicht kriegt sie von der verliererin anstandshalber was, aber von einer versicherung? niemals...
      • Night Wolfe vor 3 Monaten
        Kommt darauf an, denn es gibt einen gewissen Anspruch auf Finderlohn, zumindest in Deutschland. Ob allerdings in den Niederlanden weis ich nicht!
      • Pan vor 3 Monaten
        Den Anspruch auf Finderlohn gibt es nicht.
    • Viktor  •  vor 3 Monaten
      der Schmuck wurde ihr geschenkt, das Hotel hat auch kein Verschulden, da niemand es vermisste und alle Vorschriften, die auch gesetzlich aufgestellt sind, ausgeführt wurden, folglich gehört der Schmuck rechtlich dieser Frau... und nicht nur ein "Finderlohn"... aber die Reichen werden wie immer eine Arme besch....en.. (wieso hat eine Botschafterfrau so viel Besitz?)
      • Kerstin vor 3 Monaten
        rechtlich hin, rechtlich her ... es ist eine Frage der Ehre und des Anstands, ob man alles (mit)nimmt, was man kriegen kann, egal ob ehrlich erarbeitet oder nicht - und sich wie so viele zur #$%$ der Gier macht ... oder ob man das, was man zwischen den Ohren und in der Brust hat, benutzt ... und seine eigene Instanz ist, was solche Entscheidungen betrifft.Ungeachtet legal-illegaler Möglichkeiten.So eine Putzfrau hält anderen den Spiegel vor!Und Viktor, 'Botschafter' ist kein Lehrberuf und steht auch Millionären offen. So herum wird ein Schuh draus. ;-)
    • Alexander S  •  vor 3 Monaten
      Warum kommen so viele auf die Idee, das die Putzfrau Finderlohn bekommen sollte?
      Sie hat den Schmuck nicht "gefunden", sondern nur wiederentdeckt, da es ja bereits Legal ihr eigentum war.

      Nach 6 Monaten im Hotel ging der Schmuck in den Besitz der Putzfrau über.
      Somit gibt sie den Schmuck nicht zurück, sondern Schenkt ihn sozusagen der Botschaftergattin.
      Wenn sie jetzt auch noch Pech hat, muss sie noch Schenkungssteuer zahlen.
      Und die betraägt bei beträgen über 6.000.000€ stolze 50%, abzuüglich 20.000 Freibetrag....
      Damit wäre ihre finanziele lebensgrundlae zerstört so fern sie nicht ncoh Euromillionen gewinnt.

      Wenn sie aber finderohn bekommen würde, wären das 3%, also ~21.000€, nicht gerade viel dafür, das sie den Schuck eigentlich verschenkt.
      • Calpondo vor 3 Monaten
        3% von 7mio. = 210.000€. Kling's besser als 21.000€
      • mike vor 3 Monaten
        sehr dümmliche Putzfrau....ihr eigenes Eigentum "schätzen zu lassen " und dann auch noch zur Polizei zu gehen........
    • Eric  •  vor 3 Monaten
      10 % !!

      Geht ja gar nicht an. Wenn ich den Namen von der Versicherung erfahre und die nicht bezahlen, ist dieser Verein bei mir unten durch.
      • K. vor 3 Monaten
        Haben Sie damit etwas zu tun?
      • -- vor 3 Monaten
        Allianz...
      • Volker S. vor 3 Monaten
        Jawoll, mach sie platt!! Wegbomben den Sauladen!
    • Kerstin  •  vor 3 Monaten
      Nur mal so als Denkanstoß an die, die das nicht verstehen:

      Habt ihr den Schmuck gesehen??? Kennt ihr die Frau???
      Kennt ihr die Umstände, in denen sie lebt und unter denen sie die Reise tat?

      WAS, wenn z.B. der Schmuck in ihren Augen aus geschmacklosen Geschenken bestand, die sie tragen 'musste' - ja, sie ihn vielleicht sogar 'absichtlich' vergaß ;-)
      (Wenn andere ihn für Modeschmuck hielten, kann er ja die Kitschgrenze weit überschritten haben)
      WAS, wenn zu der Zeit in ihrem Leben so viel abging, dass sie an alles dachte, nur nicht an den Schmuck, den sie vielleicht nur zu ganz bedeutenden Anlässen trug? Wenn ihr Mann jetzt nicht mehr lebt, war er vielleicht schon krank und sie voll Sorge um sein Leben?!!!

      WAS wisst denn ihr, dass ihr so zu urteilen können glaubt?

      Aber VIEL schlimmer ist der häufige Satz hier: 'ich hätt das NICHT zurückgegeben' !!!
      Das zeugt von einer miesen Charakterlosigkeit ohnegleichen.

      Auch mir fiel mal ein Handy aus der Tasche ... mit wichtigen Kontaktdaten ...
      Eine Frau fand es, fand meinen Provider heraus, ging zu einem entsprechenden Shop und gab es ab - von dort wurde ich kontaktiert, konnte es abholen. Konnte mich sogar bei der Frau telefonisch bedanken (was mir sehr wichtig war - bekam nach einigem hin-un-her ihre Nummer, und sie hätte auch einen Blumenstrauß bekommen, wenn sie nicht so sehr 'abgewunken' hätte. Ihre Adresse hatte ich ja nicht.)

      Zum Glück ist der Tenor in der Gesellschaft (noch) bei vielen anders als bei vielen hier ...
    • Festus57  •  vor 3 Monaten
      Was hat das mit der Versicherung zu Tun? Finderlohn steht Ihr zu, Versicherung hin, Vericherung her und dafür ist die besitzende Person der verlorenen Gegenstände zuständig, keine Versicherung. Aber so wie ich das sehe, habt ihr diese Versicherungsgeier schon auf eine Idee gebracht! Richtig, eine "Die Finderlohn-Versicherung" !
      Sie Zahlen einfach 10% mehr für das ohnehin zu versichernde Objekt und haben, im Falle das es "nur" verloren war, auch keinerlei Kosten weil Finderlohn übernommen wird.
      Und je mehr ich jetzt darüber nachdenke und darüber schreibe, desto mehr habe ich das Gefühl, dass es so etwas schon längst gibt! Wieso sollten Versicherer auf sowas nicht schon längst gekommen sein? Naja, ist ja auch egal, sollten irgendwelche Versicherer an Ideenarmut Leiden, ich habe noch mehr solche Ideen ihm Oberstübchen liegen, gegen guten Finderlohn lasse ich Euch gerne mal ein bisschen Suchen!
    • Jean-Paul  •  vor 3 Monaten
      Wer doof genug ist Schmuck in dem Wert mit sich herum zu schleppen und zudem noch in der Fremde liegen lässt, dem ist nicht zu helfen. Hilfe hat der sicher auch nicht nötig da er ja keine Not zu haben scheint.
      Ich sage sogar: Schade, dass die Finderin so eine ehrliche Haut ist.
      Verdient hat der rechtliche Besitzer soviel Glück sicher nicht. Auch nicht wenn die Finderin mit einer Belohnung abserviert werden sollte.
    • Footworship since 1975  •  vor 3 Monaten
      Wer so bekloppt ist, das er Schmuck für 7 Millionen erst Monate später vermißt, der hat diesen nicht verdient. Der braucht den Schmuck gar nicht.

      Ich hätte ihn nicht abgegeben. Auch nicht für Finderlohn. Die Hotel-Angestellte wäre gut beraten gewesen, sich verklagen zu lassen. Sie hätte Recht bekommen. Schön blöde, jetzt muß sie weiterhin die Toiletten säubern, von Leuten die 7 Millionen nicht mal vermissen.
    • Hubba Bubba  •  vor 3 Monaten
      ja, ja... und der Mond ist ein Eierkuchen... ;-)
    • Enrico  •  vor 3 Monaten
      Die Frau sollte einen Finderlohn kriegen.Die meisten würden sowas einstecken-.-
    • ՃԹעȝՐ  •  vor 3 Monaten
      Der Reiche weiß oft gar nicht was er hat,
      Der Arme aber spürt oft wenn er Hunger hat.
    • Nobody  •  vor 3 Monaten
      Der Schmuck gehört eindeutig der Angestellten des Hotels. Sie war ehrlich, und auch das Hotel hat nach seinen Richtlinien richtig gehandelt.

      Wenn eine reiche Frau ihre Sachen vergisst, und es erst Monate später bemerkt, hat sie halt Pech gehabt. Dann hat sie bestimmt zuviel davon.

      Die Angestellte des Hotels hätte damit für sich und ihre Familie ein sorgenfreies Leben.

      Die Gattin des Botschafters lebt doch schon sorgenfrei, was das finanzielle betrifft.
    • Jo Jo  •  vor 3 Monaten
      wer zu viel hat, der vergisst auch gerne mal ganz Locker Schmuck im Wert von 7 Mille -.-.... *kopfschüttel*!
    • tschortsch  •  vor 3 Monaten
      Ein Job als Botschafter
      muss ein lohnendes Geschäft sein . . .
    • Torro  •  vor 3 Monaten
      Ja , das passiert mir auch hin und wieder.--- Nur 7 Mio, da hat Frau Botschaftersgattin aber einen ganzen Berg Socken stricken müssen. hahaha
    • sunny  •  vor 3 Monaten
      Richtig netter moderner Märchen-Krimi, birgt viel Potential als Entwicklungsroman, ich glaub, den will ich schreiben. Ausgang ungewiss, happy end nicht unbedingt einprogrammiert. Wird bestimmt so gern gelesen wie 'Peterchens Mondfahrt'. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch alle....
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