19-Jährige bekommt Gratissofa von Ikea – wegen ihres Namens

·Freie Journalistin
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Für die Familie Dagless aus England wurde der Vorname ihrer Tochter zum Segen, für das Mädchen selbst jedoch weniger.

Ikea-Filliale in Edmonton, Kanada. (Photo by Artur Widak/NurPhoto via Getty Images)
Ikea-Filliale in Edmonton, Kanada. (Photo by Artur Widak/NurPhoto via Getty Images)

Dass sich viele Eltern bei der Namenswahl ihrer Kinder von Figuren aus Serien, Filmen, der Bibel oder der nordischen Mythologie inspirieren lassen, kommt häufiger vor; auch Städtenamen, oder Prominente können Trends setzen, solange sie nur populär und außergewöhnlich genug sind. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis das schwedische Möbelhaus Ikea zum Namenspatron für manchen Nachwuchs wird.

Eine Ikea-Werbung dient als Inspiration

Als Linda Dagless während ihrer Schwangerschaft im Jahr 2002 eine Werbung des Möbelhauses sah, wusste sie sofort: So sollte auch ihre Tochter heißen. Der Name "Ikea" klang für sie einfach zu schön. "Ich habe die Ikea-Werbung im Fernsehen und in Zeitschriften gesehen und dachte immer, dass sie schöne Möbel haben, aber ich hatte noch nie dort eingekauft", sagte sie den Evening News.

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Ob sie damals wusste, dass Ikea kein schwedischer Vorname ist, sondern ein Acronym aus den Initialen des Gründers Ingvar Kamprad und den Anfangsbuchstaben von Elmtaryd und Agunnaryd, dem Bauernhof und dem Dorf, wo er aufwuchs?

Gratissofa und Spielsachen

Als das schwedische Möbelhaus eines Tages Wind davon bekam, dass es zum Namensgeber geworden war, schickte es der Familie aus Norwich in Großbritannien einen Brief und bot ihnen Gratisspielzeug und ein Sofa an. Doch für das Mädchen Ikea brachte die Namenswahl auch Probleme mit sich: ihre Klassenkameraden mobbten sie deswegen.

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Heute ist die Britin 19 Jahre alt; ihren Namen hat sie inzwischen jedoch in ihren zweiten Vornamen umändern lassen: Die Öffentlichkeit kennt sie seit 2014 als Jasmine Dagless. "Die meisten meiner Familie und Freunde nennen mich aber immer noch Ikea oder kurz Kea", sagte sie der Zeitung. "Ich wollte den Namen nicht ganz loswerden, weil meine Eltern ihn für mich ausgesucht hatten."

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