49 rote Ampeln überfahren: Chinesin will sich an ihrem Ex rächen

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Es gibt viele Arten, mit enttäuschter Liebe umzugehen. Diese Chinesin entschied sich für die Variante "Rache ist süß" und dachte sich einen perfiden Plan aus.

49 rote Ampeln in zwei Tagen muss man selbst als rachegewillter Fahrer erst einmal auftreiben. (Symbolbild: REUTERS/Carlos Barria)
49 rote Ampeln in zwei Tagen muss man selbst als rachegewillter Fahrer erst einmal auftreiben. (Symbolbild: REUTERS/Carlos Barria)

Die junge Frau namens Lou war sauer auf ihren Ex-Freund Quian. Nachdem die beiden einige Zeit lang miteinander ausgegangen waren, hatte dieser sie nämlich für eine anderer Frau sitzen lassen. Also ersann Lou einen Racheplan, um es ihrem Ex heimzuzahlen, wie die chinesische Global Times berichtete. Dafür spannte die junge Chinesin aus der Stadt Shaoxing in der östlichen Proving Zhejiang sogar noch zwei Gehilfen ein.

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Ein Bekannte überzeugte einen Mann namens Chen, das Auto ihres ehemaligen Liebhabers auszuleihen. Über eine App kann man in China sein privates Auto vermieten, dort war es leicht zu finden und von dem vermeintlich unbekannten Mann zu leihen. Lou hatte ihren Bekannten ein Date versprochen, wenn er mit dem geliehenen Audi ihres Ex Verkehrsvergehen sammeln würde. Dieser schaffte es, an nur zwei Tagen sage und schreibe 49 mal über rote Ampeln zu fahren. Ihr Kalkül war, dass die fälligen Strafzettel dann bei ihrem Ex-Freund im Briefkasten landen würden und er sie bezahlen müsste. 

Polizei vereitelt Racheplan

In dem Plan war allerdings nicht vorgesehen, dass die Fahrer eventuell schon auf frischer Tat erwischt werden könnten. Doch genau so kam es. Die chinesische Polizei hielt den Auto-Mieter Chen wegen der Verkehrsvergehen an und befragte ihn. Wie die Global Times schrieb, ließ dieser schnell die Katze aus dem Sack und beichtete das gesamte Rache-Komplott. Anstatt sich an ihrem Ex zu rächen, muss sich Lou nun vor Gericht verantworten. Denn nach dem Geständnis wurde die junge Frau verhaftet. Die beiden Fahrer werden wohl die Strafen für die Verkehrssünden selbst übernehmen müssen und ob es noch zu dem versprochenen Date kommt, ist wohl auch eher fraglich.

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