"Angesichts der Pandemie nicht sicher": Neil Young sagt Festivalauftritt ab

Zuletzt stand Neil Young 2019 auf der Bühne. Auch für das "Farm-Aid Festival" im September wird er nicht zurückkehren. (Bild: 2018 Getty Images/Matt Winkelmeyer/SXSW)
Zuletzt stand Neil Young 2019 auf der Bühne. Auch für das "Farm-Aid Festival" im September wird er nicht zurückkehren. (Bild: 2018 Getty Images/Matt Winkelmeyer/SXSW)

Neil Young ist "noch nicht bereit" für öffentliche Auftritte. Wie der Musiker nun auf seiner Website bekannt gab, wird er nicht am von ihm mitbegründeten "Farm-Aid Festival" teilnehmen - aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie.

Neil Young wird nicht am "Farm-Aid Festival" teilnehmen. Als Mitbegründer der in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Veranstaltung, die 1985 zur Unterstützung landwirtschaftlicher Familienbetriebe in den USA ins Leben gerufen wurde, war Young bislang nur wenige Male nicht Teil des Konzerts. "Ich bin noch nicht bereit dafür. Ich glaube nicht, dass es angesichts der Pandemie sicher ist", schrieb der 76-Jährige nun auf seiner Webseite. Nichtsdestotrotz vermisse er das Festival sehr.

Zu den Künstlerinnen und Künstlern, die in diesem Jahr am 24. September in Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina auftreten sollen, zählen unter anderem Sheryl Crow, Dave Matthews, Willie Nelson und Chris Stapleton. Young hingegen stand seit 2019 nicht mehr auf der Bühne. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Kanadier angekündigt, dass er nicht auf Tour gehen werde, bis das Coronavirus "besiegt" und die Pandemie vorbei sei. Zudem forderte er große Konzertveranstalter auf, "Super-Spreader-Auftritte" abzusagen.

Untätig war Young im Laufe der vergangenen zwei Jahre trotzdem nicht: Erst Anfang Juli erschien "Toast", das erste Album seit seiner letzten Platte "Psychedelic Pill" (2012). Schon vor etwa 20 Jahren hatte Young einige der nun erschienenen Stücke mit seiner Begleitband Crazy Horse im "Toast"-Studio in San Francisco aufgenommen und nun gemeinsam mit drei neuen Songs veröffentlicht.

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