Darum fliegt Ashton Kutcher doch nichts ins Weltall

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Ungefähr dieses Gesicht dürfte Mila Kunis gemacht haben, als ihr Ehemann Ashton Kutcher von seinen Weltraum-Plänen erzählte. (Bild: Jayne Kamin-Oncea/Getty Images)
Ungefähr dieses Gesicht dürfte Mila Kunis gemacht haben, als ihr Ehemann Ashton Kutcher von seinen Weltraum-Plänen erzählte. (Bild: Jayne Kamin-Oncea/Getty Images)

Ashton Kutcher wollte unbedingt zu den ersten Privatpersonen im Weltraum gehören. Doch inzwischen hat er sein Ticket für einen Flug ins All zurück gegeben. In einem Interview erklärte er, warum.

Schon im Jahr 2012 buchte der Hollywoodstar ("Die Wilden Siebziger", "Jobs") seinen Platz auf einem der ersten Weltraumflüge. Der Milliardär Richard Branson hatte damals das "Virgin Galactic" Programm gegründet, das Touristen ins All befördern sollte.

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Kutcher war der 500. Kunde, der ein Ticket zum Spottpreis von 200.000 US-Dollar (etwa 170.000 Euro) ergattern konnte. Der zweieinhalbstündige suborbitale Flug verspricht fünf Minuten Schwerelosigkeit. Doch nun, da die ersten Flüge ins All tatsächlich abheben, ist Kutcher nicht mehr an Bord, wie er bei einem Event von "AT&T" in New York am vergangenen Mittwoch verriet.

"Ich bereue es"

"Ich hatte mein Ticket für einen Flug ins All schon und tatsächlich bereue ich, dass ich jetzt nicht in den Weltraum fliegen werde," sagte Kutcher der Website Mashable am Rande des Events. Der Grund dafür: "Meine Frau bat mich, das Ticket wieder zu verkaufen, weil sie nicht fand, dass es eine kluge Entscheidung für die ganze Familie sei." Seit 2015 sind der Schauspieler und die Schauspielerin verheiratet, inzwischen haben sie zwei gemeinsame Kinder. Vielleicht fand Kunis auch deshalb das Risiko eines bis dato unerprobten touristischen Weltraum-Ausfluges nicht allzu verlockend.

Kutcher und der Traum vom All

So ganz unberechtigt sind ihre Zweifel nicht. Im Oktober 2014 verunfallte ein Raumschiff von Virgin Galactic, der Pilot kam dabei ums Leben. Noch im letzten Jahr gab es einen misslungenen Testflug, bei dem allerdings niemand zu Schaden kam.

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Doch Gründer Branson selbst kehrte jetzt unversehrt von seinem ersten Flug mit dem "SpaceShipTwo" zurück. Und auch Tesla-Gründer Elon Musk bereitet seinen eigenen Weltraum-Flug vor. Die Hoffnung hat Kutcher aber noch nicht aufgegeben, wie er der Website verriet: "Ich habe zwar momentan kein Ticket für einen Flug ins All aber eines Tages werde ich in den Weltraum fliegen."

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