"Eurovision 2017"-Eklat: ESC-Offizielle wollen Teilnahme russischer Sängerin sicherstellen

"Eurovision 2017"-Eklat: ESC-Offizielle wollen Teilnahme russischer Sängerin sicherstellen

Eigentlich sollte beim "Eurovision Song Contest 2017" die Musik im Vordergrund stehen und die Weltpolitik außen vor bleiben. Doch bereits vorab sorgt ein Eklat für Schlagzeilen. Der ukrainische Geheimdienst sprach Berichten zufolge ein Einreiseverbot für die russische Kandidatin Julia Samoilowa aus. Findet der Wettbewerb also in diesem Jahr ohne Russland statt?

In einem Interview mit dem "Tagesspiegel" versicherte der "ESC"-Verantwortliche Frank-Dieter Freiling nun, dass der Veranstalter, die European Broadcasting Union (EBU), die Einreise der russischen Teilnehmerin sicherstellen wolle.

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Julia Samoilowa bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele 2014 in Sotchi(Foto: Ekaterina Lyzlova/AP/dpa)

"Natürlich hat in dieser Frage die EBU ukrainische Gesetze zu beachten. Allerdings hatten wir von Beginn an sehr deutlich gemacht, dass wir erwarten, dass alle Teilnehmer, die für die Ausrichtung des Song Contests notwendig sind, auch mitwirken können", erklärte Freiling. "Sollte es jedoch bei der Entscheidung bleiben, die russische Teilnehmerin nicht einreisen zu lassen, so wird die EBU weiter versuchen sicherstellen, dass Russland in der Show mitwirken kann. Unser Vorschlag einer Live-Schalte ist allerdings von beiden Seiten nicht aufgegriffen worden. "

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Für gewöhnlich muss jeder Kandidat beim "ESC" vor Ort sein. Ob es beim "Eurovision Song Contest 2017" eine Ausnahme geben wird, oder es doch noch zu einer Aufhebung des Einreiseverbots kommt, zeigt sich spätestens am 13. Mai, wenn der Wettbewerb zum 62. Mal ausgetragen wird.

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