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Hidden Headlines: Student feiert Silvester mit Kugel im Kopf – und merkt es erst 4 Tage später

Kuriose Meldungen weltweit

Der 21-Jährige wurde bei den Feierlichkeiten in Rio de Janeiro von "etwas Hartem" am Kopf getroffen. Erst vier Tage später zeigten sich die gefährlichen Symptome.

Silvesterfeuerwerk an der Copacabana in Rio de Janeiro, Nachtaufnahme. (Bild: Lucas Figueiredo/Getty Images)
Die Silvesterfeierlichkeiten in Rio de Janeiro sind legendär. Für einen Studenten jedoch entwickelte sich die Party in der brasilianischen Metropole zum Albtraum - der ihm erst Tage später bewusst wurde. (Bild: Lucas Figueiredo/Getty Images)

Ein Stein werde es wohl gewesen sein, der ihn am Kopf getroffen habe, dachte der brasilianische Student Mateus Facio, der die Silvesternacht in Rio de Janeiro verbrachte. Weil er bis auf eine vorübergehende starke Blutung wenig Beschwerden verspürte, ging der 21-Jährige nicht zum Arzt, sondern lieber duschen und feierte in der brasilianischen Metropole gut gelaunt ins neue Jahr. Und nicht nur das: Am Neujahrstag ging es noch an den Strand zum Schwimmen, bevor Facio am 2. Januar – nach einem heiteren Post auf Instagram – wieder nach Hause ins 200 Kilometer entfernte Juiz de Fora reiste.

Erst Tage später Symptome

Das Problem: Es war kein Stein. Sondern eine Kugel, die sich in den Kopf des Studenten gebohrt hatte. Von wem sie stammte? Das versucht die Polizei nun herauszufinden. Dass sie Facio nicht das Leben kostete, grenzt an ein Wunder. Denn der Student verspürte erst Tage später Symptome: Muskelkrämpfe und ein schlaff gewordener rechter Arm veranlassten den jungen Mann, ins Krankenhaus zu fahren.

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Es folgte eine zweistündige Notoperation, in der die Kugel aus Mateus‘ Kopf entfernt wurde – und in deren Verlauf klar wurde, wie knapp der 21-Jährige mit dem Leben davongekommen war: "Ein Teil der Kugel drang in sein Gehirn ein, was eine Kompression in diesem Bereich verursachte und zu den unwillkürlichen Bewegungen seines Arms führte. Wäre die Kugel nur wenige Millimeter von der Stelle entfernt gelandet, hätte sie viel schwerwiegendere Schäden verursachen und seinen Arm oder eine Körperhälfte lähmen können“, zitiert der Daily Star einen der Chirurgen.

Einen Monat, so schätzen die Ärzte, wird es nun dauern, bis Mateus Facio wieder einem ganz normalen Leben nachgehen können wird. Ob er sich danach gleich wieder ins nächste Partygetümmel werfen wird, bleibt abzuwarten. Eines scheint jedoch sicher zu sein: In Zukunft dürfte der Student mehr auf seinen Körper hören und ungewöhnliche Signale nicht mehr einfach so abtun. Denn ein bisschen anders als ein Stein hatte sich der Schlag auf (oder in) den Kopf schon angefühlt, gab Facio in der brasilianischen TV-Show "Jornal Nacional" zu: "Es war wie das Geräusch einer Explosion, wenn eine Bombe hochgeht, aber in meinem Kopf."

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