Rammstein stellen in der Berliner Volksbühne neue Doku vor

Rammstein zeigten sich bei der Premiere in der Berliner Volksbühne eher pressescheu. (Bild: Christian Nitzsche/Action Press)

Sie sind eine der international erfolgreichsten deutschen Bands aller Zeiten, ihre Live-Shows sind ein einzigartiges Spektakel. Gestern stellten Rammstein in der Volksbühne Berlin ihre neue Doku „Rammstein Paris“ vor.

2012 gaben Rammstein zwei Konzerte in der französischen Hauptstadt – vor 17.000 Zuschauern pro Abend. Diese beiden Shows hat die Band um Sänger Till Lindemann mitfilmen lassen. Als Regisseur verpflichteten Rammstein mit Jonas Åkerlund einen Hochkaräter: Åkerlund machte sich mit seiner Arbeit für Bands wie U2 und Metallica international einen Namen. Für das Musikvideo von Madonnas Song „Ray of Light“ gewann der Schwede 1999 einen Grammy.

Von seiner Zusammenarbeit mit Rammstein zeigt sich der Regisseur begeistert: „Der Film ist eine andere Art des Erlebnisses“, so Åkerlund zur BILD-Zeitung. Auf die Frage, ob er die Zusammenarbeit mit der Band genossen hat, fand er klare Worte: „Klar, guck sie dir doch an! Sie sind so ganz anders als viele Künstler, die ich kenne. Voller Integrität.“

Zwischen Metalkonzert, Theater und Flammeninferno: Till Lindemann bei der Arbeit. (Bild: Sepa Press / Action Press)

Die Band zeigte sich in der Volksbühne eher pressescheu. Sänger Till Lindemann – dessen Ex-Freundin Sophia Thomalla ebenfalls anwesend war – gab keine Interviews. Für kurze Pressestatements standen die Gitarristen Richard Kruspe und Paul Landers zur Verfügung. Deren Begründung: „Wir glauben noch an den klassischen, mysteriösen Abstand“, so ihre Begründung für die Zurückhaltung gegenüber der Presse. „Es ist wichtig, dass sich die Leute eigene Geschichten bilden.“

Die 98 Minuten lange Doku ist ab 23. März in ausgewählten Kinos zu sehen.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen