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The Social Pulse: Mercedes sorgt mit neuem Feature für Erstaunen

Worüber im Netz diskutiert wird und warum

Wer denkt, in Las Vegas hat man schon alles gesehen, hat die Rechnung ohne Mercedes gemacht. Vier EQG-Prototypen legten vor dem Bellagio eine flotte Sohle auf den Asphalt - und zeigten dabei synchrone 360-Grad-Drehungen.

Im Zuge der Consumer Electronics Show 2024 zeigte Mercedes, was seine EQG-Prototypen zu bieten haben. (Symbolbild: Tayfun Coskun/Anadolu via Getty Images)
Im Zuge der Consumer Electronics Show 2024 zeigte Mercedes, was seine EQG-Prototypen zu bieten haben. (Symbolbild: Tayfun Coskun/Anadolu via Getty Images)

Wie einst schon das Lyrische Ich der schwäbischen Neo-Poetiker Ju, Schowi, Wasi und Dj5ter Ton - aka die Massiven Töne - erklärte: "Wir sind die coolsten, wenn wir cruisen". Und besonders cool cruist man wohl in einem der kommenden Elektro-Offroader von Mercedes mit 360-Grad-Wendefunktion.

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Sicherlich sind viele als Kind davon ausgegangen, dass Autos im Jahr 2024 bereits fliegen können – hat man ja im Film "Zurück in die Zukunft" so prophezeit. Aber gut, man nimmt, was man kriegen kann – also sich drehende Autos. Hergestellt hat diese Gefährte der deutsche Automobilhersteller Mercedes.

Das Debüt sollten vier Prototypen des Mercedes Benz EQG mit auffällig unauffälligem Tarnmuster vor dem Bellagio in Las Vegas feiern. Wo, wenn nicht in Vegas?

Per Knopfdruck zur 360-Grad-Drehung

Die Zuschauer*innen zeigten sich verblüfft von den grazilen 360-Grad-Pirouetten – so grazil sich ein rund 3000 Kilo schwerer Geländewagen nun einmal dreht. Dass der E-SUV überhaupt um seine eigene Achse wirbeln kann, hat er vier Elektromotoren zu verdanken – einem pro Rad.

Diese sorgen dafür, dass der Mercedes auf der Stelle rotieren kann. Wer sich jetzt fragt: Aber wie? Wie bringt man das Ding zum Drehen? Ganz einfach: Per Knopfdruck auf der Mittelkonsole. The future is now!

Vor dem Bellagio legten die Autos während der Consumer Electronics Show 2024 eine simple, aber bestechende Performance hin und führten synchronisierte 360-Grad-Kurven, sogenannte G-Kurven, auf dem legendären Sunset Strip in Los Angeles auf.

Werbegag oder sinnvolle Funktion?

Wer sich jetzt völlig zurecht fragt: "Aber warum? Und wozu braucht man diese Funktion?" - ist damit nicht allein. "Sieht gut aus, aber was soll das bringen? Worin liegt der praktische Nutzen? Dumm!", schreibt eine Person auf YouTube.

Eine Person lässt via X einen guten Verwendungszweck verlauten: "Der beste Anwendungsfall hierfür ist, wenn dich jemand anhupt und du einfach eine volle 180-Grad-Drehung machst, um die Person anzustarren. Lol."

Auch wenn die Funktion etwas sinnlos erscheint, kann sie sicherlich dennoch von Nutzen sein, wenn man sich in einer Situation befindet, in der man im Gelände eine schnelle Wendung benötigt – beispielsweise auf engen Wegen.

Und auch wenn es sich bei der Performance vor dem Bellagio nur um einen Werbegag handelt, ist es durchaus beeindruckend, dass ein SUV solche Fähigkeiten besitzt. Ob man diese nun dringend benötigt oder nicht.

Serien-Auto für Ende 2024 erwartet

Obwohl Mercedes keine offiziellen Spezifikationen für die Autos in der Tanz-Performance veröffentlicht hat, weisen sie dennoch Ähnlichkeiten mit dem von Mercedes angeteasten Konzeptfahrzeug auf. In einer Promo im Star-Wars-Stil auf der Mercedes-Webseite macht das Unternehmen klar: Die G-Klasse wird den Weg weisen.

Welchen Weg genau ist bei der ganzen Dreherei natürlich nicht klar, gibt ja dann viele Möglichkeiten – aber das vollelektronische Fahrzeug bleibt der originalen G-Klasse treu. Vor der Markteinführung des Rivian R1T zeigte das Unternehmen - wie motor1.com berichtet - ebenfalls, dass dieses Modell Panzerdrehungen ausführen kann.

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Allerdings hat sich der Autohersteller dagegen entschieden, diese Funktion ins Serien-Modell einzubauen. Bisher gibt es aber keine Anzeichen dafür, dass Mercedes beim Serien-EQG eine ähnliche Entscheidung treffen wird.

Die Aufführung in Las Vegas lässt eher vermuten, dass die Möglichkeit, sich wild im Auto zu drehen, ein Marketingargument für das Modell sein könnte. Ein offizielles Debüt des Serienautos wird für Ende 2024 bis 2025 erwartet.

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