Wirbel um Doku: Britney Spears bricht ihr Schweigen

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US-Sängerin Britney Spears hat sich erstmals persönlich und öffentlich zur "New York Times"-Doku "Framing Britney Spears" zu Wort gemeldet.

Nach dem großen Wirbel, den die "New York Times"-Doku "Framing Britney Spears" ausgelöst hat, meldet sich nun die US-Sängerin Britney Spears (39, "Glory") erstmals persönlich zu Wort. "Jeder Mensch hat seine Geschichte und seine Sichtweise auf die Geschichten anderer Menschen !!!! Wir alle haben so viele verschiedene schöne Leben !!!, schrieb sie auf Twitter. "Denkt daran: Egal, was wir glauben, über das Leben einer Person zu wissen, es ist nichts im Vergleich zu der Person, die wirklich hinter der Kamera lebt !!!!", fuhr sie fort.

Zu einem Video einer ihrer Performances von “Toxic” schrieb Spears zudem: “Kaum zu glauben, dass das schon 3 Jahre her ist !!! Ich werde es immer lieben, auf der Bühne zu sein .... aber ich nehme mir die Zeit, um zu lernen und eine normale Person zu sein ..... Ich liebe es einfach, die Basics des Alltags zu genießen !!!”

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Lebenspartner findet klare Worte

Während Britney Spears selbst eher undurchsichtig blieb, wählte ihr Lebenspartner Sam Asghari klare Worte. Bei Instagram schrieb er: “Ich finde es wichtig, dass die Leute verstehen, dass ich absolut null Respekt für jemanden habe, der unsere Beziehung kontrollieren will und uns ständig Hindernisse in den Weg legt", schreibt er in seiner Story. "Meiner Meinung nach ist Jamie ein Schwachkopf.”

Britney Spears' Lebenspartner wählte klare Worte bei Instagram. (Bild: Screenshot)
Britney Spears' Lebenspartner wählte klare Worte bei Instagram. (Bild: Screenshot)

Rechtsstreit wieder vor Gericht

In der Dokumentation der “New York Times” wurde auch thematisiert, dass die Vormundschaft im Februar 2021 wieder vor Gericht landen wird. Im August 2020 hatte Spears beantragt, dass ihr Vater als Vormund ersetzt und ihr Vermögen zukünftig von einem professionellen Vermögensverwalter betreut werden solle. Das Gericht sprach ihr dies allerdings ab und verlängerte die Vormundschaft ihres Vaters bis in den Frühjahr des laufenden Jahres.

Die bevorstehende Verhandlung und die Berichterstattung der “New York Times” haben dazu geführt, dass es erneut eine Welle der Solidarität mit Spears gab. Eine solche hatte es bereits 2019 gegeben, als Gerüchte aufkeimten, sie würde gegen ihren Willen in einer psychiatrischen Einrichtung festgehalten.

Mit dem Hashtag "Free Britney" zeigen Fans und Prominente, die der Meinung sind, dass Britney Spears ihrer Rechte und ihres Vermögens beraubt wird, ihre Solidarität.

"Framing Britney Spears" der "New York Times"

Britney steht seit ihrem berühmten Nervenzusammenbruch 2007 unter einer gerichtlich angeordneten Vormundschaft und hat damit nicht mehr Rechte als ein Kind. Viele Fans sind sich sicher, dass Spears über ihren Instagram-Account geheime Hilfeschreie sendet. Auch wenn das teilweise nach mächtig fantasievollen Verschwörungstheorien klingt, ist es kein Geheimnis, dass Britney die Vormundschaft gerne beenden würde. Gerüchten zufolge verweigert sie weitere Auftritte bis ihr Vater die Vormundschaft abgegeben hat.

In der investigativen Dokumentation geht die "New York Times" den rechtlichen Herausforderungen auf den Grund, mit denen sich Spears in Folge der Vormundschaft durch ihren Vater Jamie Spears seit 13 Jahren beschäftigen muss. Der Film greift Spears' persönliche Probleme als junge Erwachsene im Showbusiness auf und fordert ein Ende der Vormundschaft. Zu Wort kommen unter anderem Spears' langjährige persönliche Assistentin und ein Anwalt, der einst an der Vormundschaft gearbeitet hat. Auch die Rolle der Medien in Spears' Karriere sowie die "Free Britney"-Bewegung sind Thema der Doku.

VIDEO: Britney Spears - Anwalt gegen Ausweitung der Vormundschaft