Alles wird anders für Carrie und Co.: Coronavirus wird Thema bei "Sex and the City"

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Leere Bars statt Cosmopolitan-Gelage und Zoom-Chat statt Mädelsplausch beim Brunch? “Sex and the City” will sich in den neuen Folgen auch die Corona-Krise vornehmen.

Wird Carrie sich mit ihren Freundinnen in Bars und Restaurants treffen oder eher via Videochat? Das Coronavirus soll in den neuen Folgen von "Sex and the City" thematisiert werden. (Bild: ddp images)
Wird Carrie sich mit ihren Freundinnen in Bars und Restaurants treffen oder eher via Videochat? Das Coronavirus soll in den neuen Folgen von "Sex and the City" thematisiert werden. (Bild: ddp images)

Die Neuauflage von “Sex and the City” soll die Hauptfiguren - zumindest drei davon - in der heutigen Zeit zeigen - mit allem, was dazugehört. So werden Carrie, Charlotte und Miranda sich nicht nur mit medialen Neuerscheinungen wie Social Media und anderen Besonderheiten der modernen Welt auseinandersetzen müssen, sondern auch mit dem Coronavirus.

Der Schauplatz der Serie gibt die Handlung vor

New York City bildete für “Sex and the City” schließlich nicht nur einen räumlichen Rahmen und optischen Hintergrund, sondern färbte auch den Ton der Serie und die Erfahrungen der vier Frauen, die in Manhattan ihren Lebensmittelpunkt hatten. Und da die US-Metropole seit Beginn der Pandemie besonders schwer von dem Coronavirus gebeutelt wurde, müsse dieser Aspekt auch in der Fortsetzung Platz finden, wie Sarah Jessica Parker erklärt.

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Covid-19 werde “natürlich Teil der Handlung sein, weil das zur Stadt gehört, in der die Figuren leben”, wie Parker der Zeitschrift Vanity Fair erklärte. “Und wie hat das ihre Beziehungen verändert, da Freunde verschwinden? Ich bin sicher, dass die Autoren das alles ergründen werden.”

New York City und all die Eigenarten der Stadt haben schon immer den Ton der Serie vorgegeben. (Bild: James Devaney/WireImage)
New York City und all die Eigenarten der Stadt haben schon immer den Ton der Serie vorgegeben. (Bild: James Devaney/WireImage)

Wie genau sie das machen werden, kann Parker noch nicht sagen, da die Drehbücher noch nicht fertig sind. Produzent Michael Patrick King arbeitet jedoch zur Stunde zusammen mit einem Team aus ausschließlich weiblichen Drehbuchautoren an den Geschichten für die zehn halbstündigen Folgen, deren Dreharbeiten im kommenden Frühjahr beginnen sollen.

“New York ist unser vierter Charakter”

Parker freut sich auf die Neuauflage ebenso sehr wie viele Fans: “Ich bin so neugierig und aufgeregt, zu sehen, wo die Autoren diese Frauen in der heutigen Zeit sehen”, sagte Parker und gab einen Vorgeschmack, was sich für die drei Hauptfiguren, die jetzt in ihren Fünfzigern sind, verändert haben könnte: “Wie finden sie sich in der modernen Welt zurecht, welche Rolle spielen sie darin? Wo ist Carrie, die keine Familie gegründet hat, beruflich? Hat sie noch ihre Kolumne oder jetzt vielleicht einen Podcast? Wie haben sich ihre Freundschaften verändert oder vielleicht auch nicht?”

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Eine Veränderung der Beziehungen steht indes bereits fest: Samantha, gespielt von Kim Cattrall, wird nicht mehr Teil der Serie sein. Zuvor hatte Parker dem Klatschmagazin TMZ bereits bestätigt, dass es keine Pläne gibt, sie durch einen anderen Charakter zu ersetzen, um wieder das gewohnte Quartett vor der Kamera zu haben. “New York ist unser vierter Charakter”, sagte sie. Samt Virus-Pandemien und allem anderen, was dazugehört.

Wer sich schon jetzt auf die neuen Folgen einstimmen will, kann sich die bisherigen sechs Staffeln von "Sex and the City" über Sky Ticket ansehen.