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Bulgarien und Rumänien jetzt im Schengen-Raum: Doch warum wird weiter kontrolliert?

Bulgarien und Rumänien gehören seit diesem Ostersonntag offiziell zum Schengen-Raum - mit erleichterten Regeln für Flug- und Schiffsreisende. Ab dem 1. April stellen Sofia und Bukarest auch eigene Schengen-Visa für Drittländer aus. Im Schengen-Raum sind jetzt 29 Länder, darunter 25 der 27 EU-Mitgliedstaaten.

Der EU-Abgeordnete Siegried Muresan aus Rumänien freut sich über die erleichterten Regelungen und teilt seine Freude nach einem Flug auf X.

An den Landgrenzen wird weiter kontrolliert

Beim Grenzübertritt auf dem Landweg bleibt die Passkontrolle für Bürgerinnen und Bürger aus Bulgarien und Rumänien allerdings bestehen. Das hatte Österreich aus Sorge vor illegaler Migration verlangt, obwohl beide Länder versprochen hatten, ihre Grenzkontrollen zu verstärken und Asylanträge auf ihrem Territorium zu bearbeiten.

Bulgarien und Rumänien sind seit 2007 in der Europäischen Union. Gegen ihre Mitgliedschaft im Schengen-Raum, zu dem auch die Schweiz gehört, gab es zunächst Widerstand - nicht nur aus Österreich, sondern zudem aus den Niederlanden.