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"Ist nicht mein Ding": Uschi Glas hat kein Verständnis für "Letzte Generation"

Uschi Glas hält nicht viel von der "Letzten Generation": "Ich verstehe ihr Anliegen, aber die Art und Weise, wie sie es machen, ist nicht mein Ding", erklärte die Schauspielerin. (Bild: 2023 Getty Images/Hannes Magerstaedt)
Uschi Glas hält nicht viel von der "Letzten Generation": "Ich verstehe ihr Anliegen, aber die Art und Weise, wie sie es machen, ist nicht mein Ding", erklärte die Schauspielerin. (Bild: 2023 Getty Images/Hannes Magerstaedt)

Nicht jede Person stimmt der Protestweise der "Letzten Generation" zu. Nun äußerte sich auch Schauspielerin Uschi Glas zu den oft als "Klimaklebern" betitelten Aktivistinnen und Aktivisten - und fand dabei klare Worte: Sie unterstützt das Bündnis nicht.

Mit zivilem Ungehorsam zu Klimagerechtigkeit - und gegen alle gesellschaftlichen Widerstände: An den Aktionen der vom Boulevard "Klimakleber" getauften Aktivistinnen und Aktivisten spalten sich die Geister. Auch Schauspielerin Uschi Glas hat eine klare Meinung zu den Protestaktionen.

In einem Interview mit der "Morgenpost" sprach die 79-Jährige über das Bündnis: "Ich frage mich, wie die organisiert sind. Wann arbeiten die? Wie machen die das? Wer finanziert die Ausrüstung und die Bahnkarten? Ich verstehe ihr Anliegen, aber die Art und Weise, wie sie es machen, ist nicht mein Ding", erklärte sie.

Die Schauspielerin kritisierte, dass sich die Aktivisten auf die Straße kleben und somit den Verkehr blockieren: "Ich habe von Fällen gehört, wo eine Frau dringend zu einem Arzttermin musste oder eine Mutter mit drei hungrigen Kindern ein paar Stunden im Stau gestanden ist", verriet sie, "dafür fehlt mir jedes Verständnis." Glas könne sich vorstellen, dass viele Menschen ihre Ansicht teilen.

"Letzte Generation": Unterstützer und Gegner

Doch längst nicht jeder Schauspielkollege steht den Aktivisten derart kritisch gegenüber. Philip Froissant etwa wurde vergangene Woche beim Deutschen Fernsehpreis für seine Rolle in der Serie "Die Kaiserin" ausgezeichnet und machte bei seiner seiner Dankesrede deutlich, dass er die "Letzte Generation" unterstützt. Wie unter anderem "Bild" berichtete, wurde dieser Teil von Froissants Ansprache nicht ausgestrahlt.