Grünes Licht für EU-Beitrittsverhandlungen für Nordmazedonien und Albanien

Der Weg für die EU-Beitrittsverhandlungen für Albanien und Nordmazedonien ist frei. Die Anträge der beiden Länder werden in Brüssel gemeinsam behandelt und Nordmazedonien hat sich nun nach langem Streit mit seinem Nachbarn Bulgarien um die bulgarische Minderheit im Land auf ein Protokoll geeinigt.

Erweitrungskommissar Olivér Várhelyi: "Nun können wir die nächste Stufe im Beitrittsprozess für die beiden Länder erreichen. Das heißt, wir können jetzt mit den Beitrittsverhandlungen beginnen. Mein Eindruck ist, dass es viel mehr Offenheit gibt, neue EU-Mitglieder aufzunehmen, aber sie müssen natürlich nicht nur bereit sein, die Anforderungen zu erfüllen, sondern sie müssen sie in der Tat erfüllen."

Nordmazedoniens Parlament hatte am vergangenen Samstag den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Verhandlungsrahmen für die Beitrittsgespräche gebilligt.

Erweitrungskommissar Olivér Várhelyi: "Wenn Europa in Sicherheit, Wohlstand und Stabilität leben will, muss es seine Nachbarschaft, den Westbalkan, vollständig integrieren. Dieser Krieg in Europa, Russlands Aggression gegen die Ukraine hat das bewiesen".

Albaniens Ministerpräsident Edi Rama schrieb, die "absurde Geiselhaft" seines Landes sei endlich vorbie.

In beiden Ländern protestierten Nationalisten gegen den Kompromiss.

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