3000 Helfer bekämpfen Megafeuer in Kalifornien

Mittlerweile sind es fast dreitausend Feuerwehrleute, die den Mega-Brand im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien bekämpfen. Der Oak-Feuer genannte Flammensturm in der Nähe des Yosemite-Nationalparks zerstörte bis Montagabend 70 Quadratkilometer Wald.

Brandschützer Jonathan Pierce von der kalifornischen Feuerwehr erklärt die Gründe:

"Wir haben eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, hohe Temperaturen und dazu kommen Jahre der Trockenheit, es hat überall zu wenig geregnet. Im Landkreis Mariposa sind (über die vergangenen Jahre hinweg) viele Bäume abgestorben. Wenn man das jetzt zusammennimmt mit der Topographie hier, den steilen Hanglagen an vielen Stellen, dann erklärt sich die extreme Entwicklung des Feuers."

Am Wochenende hatte der Gouverneur Kaliforniens in den betroffenen Gebieten den Notstand ausgerufen.

Doch ganz hoffnungslos ist die Lage nicht mehr: Am Montagmorgen war das Riesenfeuer auf zehn Prozent der Fläche eingedämmt, am Abend waren es bereits 16 Prozent. Die schlechte Nachricht liegt in der Umkehrrechnung: auf 84 Prozent der Fläche wütet der Mega-Brand unkontrolliert weiter...

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