"Abschaum!" PDC-Boss verteidigt Darts-Sensation

"Abschaum!" PDC-Boss verteidigt Darts-Sensation
"Abschaum!" PDC-Boss verteidigt Darts-Sensation

Nach ihrem Turniersieg auf der PDC-Frauen-Tour kassierte die Transfrau Noa-Lynn van Leuven viel Gegenwind. Van Leuven, die bis 2014 ein Mann war, wurde von Kolleginnen geschnitten und im Internet böse angefeindet.

Nun hat sich PDC-Geschäftsführer Matt Porter im Podcast Weekly Dartscast zu der Thematik geäußert und ihr Unterstützung angeboten. „Wir müssen dafür sorgen, dass es ihr psychisch gut geht und für sie da sein, wenn sie uns braucht“, sagte Porter.

Van Leuven selbst hatte sich kürzlich zu den Anfeindungen in den sozialen Netzwerken geäußert: „Das ist ätzend, aber ich versuche, mir das nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen“, sagte sie im Gespräch mit dem Portal Dartsnews: „Ich denke, das Einzige, was ich an diesem Thema bedauere, ist, dass viele Leute vergessen, dass ich auch ein Mensch bin.“

Darts: PDC-Boss findet deutliche Worte

Eine drastischere Wortwahl wählte Porter hinsichtlich der Ablehnung: „Der Abschaum, der Noa-Lynn entgegengeschleudert wurde, ist völlig inakzeptabel“, stellte Porter klar.

Der CEO der PDC will künftig weitreichende Maßnahmen ergreifen: „Bei der PDC prüfen wir regelmäßig, ob wir bestimmte Kommentare in den sozialen Medien sperren sollten. Dabei werden wir von Spezialisten auf diesem Gebiet unterstützt.“

Generell will Porter kontroversen Stimmen die Stirn bieten. „In den sozialen Medien und sogar in einigen hoch angesehenen Zeitungen wird eine Menge Unsinn verbreitet. Das lassen wir uns nicht länger gefallen.“