Parasailing-Unfall: „Mein Körper bereitete sich auf den Tod vor“

Vor einem halben Jahr verunglückten zwei Teenager im US-Bundesstaat Florida bei einem Parasailing-Ausflug. Jetzt spricht eines der Opfer erstmalig über den Unfall und die schreckliche Zeit danach.

Es passierte im Juli letzten Jahres in der Küstenstadt Panama City Beach in Florida. Die 17-jährige Sidney Good und ihre gleichaltrige Freundin Alexis Fairchild wollten einfach nur Spaß haben. Gemeinsam ließen sie sich mit einem Fallschirm von einem Boot die Küste entlang ziehen. Wegen starker Böen riss die Leine und der Alptraum begann. Unkontrolliert wurden sie samt Fallschirm durch die Luft geschleudert. Sie prallten gegen den Balkon eines Hochhauses, gegen Stromleitungen und stürzten schließlich auf das Dach eines Autos. Wie durch ein Wunder überlebten beide Mädchen das Unglück.

Lesen Sie auch: Frau geht unbemerkt über Bord eines Kreuzfahrtschiffs

Sidney Good sprach am Mittwoch mit „ABC News“ zum ersten Mal über den Unfall und ihr Martyrium danach. Am zweiten Tag nach dem Absturz habe sich ihr Körper auf das Sterben vorbereitet, sagt die 17-Jährige. Nur der starke Glaube an Gott habe sie gerettet. Das Mädchen wurde nach dem Unfall mit gebrochenen Rückenwirbeln und einem schweren Schädelhirn-Trauma ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte hätten ihr gesagt, dass sie nicht mit einer vollständigen Heilung rechnen dürfe. Auch heute leidet der aus dem US-Bundesstaat Indiana stammende Teenager noch unter massiven Sehstörungen.

Kurz nach dem Unglück hatte sich die Firma „Aquatic Adventures“, die Parasailing-Trips in Panama City Beach anbietet, zu dem tragischen Vorfall geäußert und jegliche Schuld von sich gewiesen. Es werde alles getan um mögliche Risiken zu minimieren, aber plötzliche Wetterveränderungen könnten jederzeit auftreten, heißt es in dem Statement.

Sehen Sie auch: Kurios aber wahr: Die skurrilsten Kurznachrichten

Platzsparend eingeparkt

In der Karlsruher Innenstadt staunten die Passanten kürzlich nicht schlecht: Auf dem Gehweg parkte ein großer, roter Laster - die angrenzende Hauswand nach oben! Richtig

... mehr 
Platzsparend eingeparkt

In der Karlsruher Innenstadt staunten die Passanten kürzlich nicht schlecht: Auf dem Gehweg parkte ein großer, roter Laster - die angrenzende Hauswand nach oben! Richtig gesehen: Das "biegsame" Fahrzeug ist ein Werk des deutschen Künstlers Erwin Wurm und ist Teil der Ausstellung "Die Stadt ist der Star - Kunst an der Baustelle". Der kuriose Wagen hatte sogar bereits ein Knöllchen bekommen. Der Strafzettel war allerdings ein Scherz: "Das war von dem Kollegen von vornherein als Witz gemeint", zitiert die dpa eine Stadtsprecherin.
(Bild: dpa)

weniger 
1 / 30
dpa
Mo., 22. Jun 2015 15:00 MESZ