Eklige braune Algen an den Stränden der Algarve

Die Strände der Westalgarve sehen nur von Weitem so schön aus. Bei näherem Hinsehen zeigen sich Eindringlinge aus Asien: braune Algen. Es ist dieselbe Art, die in Spanien und neuerdings auch auf den Azoren Probleme verursacht. Zwar nicht giftig für den Menschen, so gefährdet sie doch die Biodiversität mariner Ökosysteme.

Auch die Fischerei wird von den Algen bedroht. Fábio Matos sagt: "Die Algen belegen die Netze, und dann ist es aus mit Fischen."

Seit 2019 macht sie sich schon auf den Azoren breit. Sie schmeckt so schrecklich, dass sie sich nicht einmal zum Verzehr eignet, sei es von Mensch oder Tier. Und sie nimmt immer mehr Platz ein:

Umweltschützer José Nuno Pereira erklärt: "Die Alge hat den Küstenlebensraum auf den Azoren tiefgreifend verändert, in den Gebieten, in denen sie sich bereits etabliert hat.

In nur zwei Jahren gelang es ihr, die dominierende Art der Zone zu werden".

Macroalga Rugulopteryx Okamurae heißt der Eindringling und ein schöner Strand sieht anders aus. Der asiatische Seetang ist zudem extrem anpassungsfähig und hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebreitet.

Bisher wurde noch keine Lösung gefunden, um diese Alge, die von der Europäischen Union als invasive gebietsfremde Art eingestuft wurde, einzudämmen.

Die Alge soll ins Mittelmeer gelangt sein, indem sie sich an Schiffsrümpfen festgesetzt hat oder im Ballastwasser, das an Bord von Schiffen zur Stabilisierung verwendet wird, bevor es bei der Ankunft in einem Hafen abgelassen wird.

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