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Hidden Headlines: Diese 4 überraschenden Dinge sind in Paris verboten

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Wer in Deutschland schon findet, dass zu viel reglementiert wird, sollte sich beim Besuch in Paris auf einiges gefasst machen. In der „Stadt der Liebe“ sind ausgerechnet bestimmte romantische Gesten verboten.

Paris: Sehr schön, wenn man weiß, was erlaubt ist. (Foto: Getty Images)
Paris: Sehr schön, wenn man weiß, was erlaubt ist. (Foto: Getty Images) (ElOjoTorpe via Getty Images)

Paris ist definitiv eine Reise wert: Verwinkelte Gassen, Croissants und Cafés, Kunst und Art-Deco-Architektur ziehen jedes Jahr tausende Besucher*innen in die Stadt. Aber die Hauptstadt Frankreichs ist nicht nur reich an Geschichte und Kultur – sondern auch an Verboten.

Wenn man seinen Aufenthalt ungestört genießen und möglichst wenig mit der ohnehin in zweifelhaftem Ruf stehenden Pariser Polizei zu tun haben möchte, sollte man sich vorher informieren, was erlaubt ist und was nicht. Denn ausgerechnet ein paar Dinge, die für viele zur "Stadt der Liebe" unbedingt dazugehören, stehen in Paris unter Strafe.

1. Liebesschlösser an Brücken aufhängen

So viel Liebe an der Pont des Arts. Zu viel, findet die Pariser Stadtverwalrung. (Foto: Getty Images)
So viel Liebe an der Pont des Arts. Zu viel, findet die Pariser Stadtverwalrung. (Foto: Getty Images) (Grant Faint via Getty Images)

Dieses Verbot ist verständlich und nur zu befürworten, schließlich gibt es kaum eine abgedroschenere, langweiligere Geste, als im romantischen Taumel ein Vorhängeschloss (im schlimmsten Falle sogar noch mit Gravur) an ein Brückengeländer zu hängen – in Paris!

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Tatsächlich ist das aber nicht der eigentliche Grund für das Verbot, der ist sogar noch triftiger: an der berühmten Pont-des-Arts-Brücke haben sich schon so viele Menschen einzigartig und kreativ die Liebe geschworen, dass 2015 ein Geländer unter der Last von sage und schreibe 45 Tonnen an Vorhängeschlössern zusammenbrachund auf die Brücke stürzte. Seitdem ist das Ganze verboten und Liebespaare sind angehalten, sich etwas Neues einfallen zu lassen.

2. In der Öffentlichkeit Alkohol trinken

Alkohol getrunken wird in Paris am besten ausschließlich in Restaurants, Bars und Cafés. (Foto: Getty Images)
Alkohol getrunken wird in Paris am besten ausschließlich in Restaurants, Bars und Cafés. (Foto: Getty Images) (kolderal via Getty Images)

Wer sich zum romantischen Rendezvous mit einer Flasche Rotwein in Paris auf einem lauschigen, öffentlichen Plätzchen niederlassen möchte, riskiert eine Geldstrafe. Damit will die Stadtverwaltung Ordnung und Sicherheit gewährleisten. Eine Politik, die weniger Armut und Elend produziert, wäre wahrscheinlich effektiver, aber ein Alkoholverbot lässt sich eben leichter umsetzen.

3. Rauchen in Parks

Um gegen Umweltverschmutzung vorzugehen, ist es in Paris nicht nur selbstverständlich verboten, Zigarettenkippen einfach in Grünanlagen zu werfen, man darf sich seit einigen Jahren in Parks und Gärten erst gar keine Zigarette anstecken. Dafür gibt es ausgewiesene Raucherzonen.

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4. Küssen am Bahnhof

Knutschen am Bahnhof ist in Paris zumindest offiziell nicht gestattet. (Symbolfoto: Getty Images)
Knutschen am Bahnhof ist in Paris zumindest offiziell nicht gestattet. (Symbolfoto: Getty Images) (Hitoshi Nishimura via Getty Images)

Bei der französischen Bahn legt man großen Wert auf Pünktlichkeit – so sehr, dass man deshalb sogar das Küssen am Bahnsteig vor mehr als 100 Jahren unter Strafe gestellt hat. Offenbar haben die herzzerreißenden Abschiedsszenen am Bahnhof von Paris so viel Zeit in Anspruch genommen, dass es ständig zu Verspätungen kam. Aber keine Angst: Eine Strafe gibt es dafür heute nicht mehr.

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