Süffig und selbstgemacht: Wiener Altersheim Haus Atzgersdorf braut Bier

Hier entsteht ein Wiener Lager in Handarbeit, nach einem Rezept von 1841. ‚Oma-Opa-Bier' heißt das Getränk nicht ohne Grund. Die Brauer sind zwei Bewohner des Altersheims Haus Atzgersdorf.

Christoph Gruber von den „Häusern zum Leben“ erläutert: „Das Bierbrauen ist einfach ein weiteres Projekt für Beschäftigung mit Sinn, wo die Bewohner ihre Feinmotorik, wo sie das Gehirn trainieren. (...) Wir haben aktuell zwei Sorten im Programm: Einmal unser ‚Oma-Opa-Bier', das ist ein Wiener Lager. Und einmal ‚Die Hellga und der Hellmut', das ist ein helles Bier. Und wir brauen einmal die Woche 50 Liter.“

Vom Ansetzen des Biersuds über das spätere Abfüllen, das Verschließen der Flaschen mit Kronenkorken und das Aufkleben der Etiketten wird alles in Eigenarbeit geleistet.

„Ich arbeite überhaupt gern. Ich habe gerne eine Beschäftigung, ist wurscht was...“, sagt Ingeborg Zeller, Bewohnerin des Hauses Atzgersdorf. Ihr Hausgenosse Rupert Jaksch erläutert: „Man trifft sich, man spricht darüber, man macht seine Witze. Und so vergeht ein Tag - ein schöner Tag schon mal."

Das österreichische Sozialministerium empfiehlt bei Hitze: „Trinken Sie genügend Wasser beziehungsweise elektrolythaltige Getränke!“ Aber das Selbstgebraute sollte es im Haus Atzgersdorf dann doch in Maßen sein.

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