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"Ich passte nicht dazu": Mariah Carey über eine Kindheit mit falschen Schönheitsidealen

Früher aufgrund ihres Aussehens verunsichert, heute Stilikone: Popstar Mariah Carey. (Bild: Noam Galai / Getty Images)
Früher aufgrund ihres Aussehens verunsichert, heute Stilikone: Popstar Mariah Carey. (Bild: Noam Galai / Getty Images)

In ihrem neuen Kinderbuch heißt die Hauptfigur Little Mariah - natürlich ist sie von Mariah Careys Kindheit selbst inspieriert. Die war alles andere als einfach in den weißen Kleinstädten. Die Familie des heutigen Popstars hatte nicht viel Geld, und sie sah anders aus als die anderen.

Neben dem Singen hat Mariah Carey weitere Talente - bald erscheint ihr neues Kinderbuch "The Christmas Princess". Darin spielt ein Mädchen namens Little Mariah die Hauptrolle. Wie der Name erahnen lässt, ist die Figur von ihrer eigener Kindheit inspiriert. Dies nahm der Popstar zum Anlass, um mit dem "People"-Magazin über ihre Zeit als Zwölfjährige zu reden. Damals lernte sie einige harte, aber auch gewinnbringende Lektionen fürs Leben. "Ich habe gelernt, dass ich definitiv 'anders' bin", erklärt die 52-Jährige bezogen auf das Aufwachsen in einer kleinen Stadt als Tochter einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters. "Wir hatten kein Geld." Carey berichtet, ihre Familie sei oft umgezogen. Nicht überall fühlte sie sich gut aufgenommen.

Sie sei eben nicht das kleine Mädchen von nebenan mit den langen, seidigen Haaren und den Sommersprossen gewesen. "Ich dachte: 'Das stellt man sich unter Schönheit vor", berichtet die Sängerin. "Und ich passte nicht dazu." Heute hat sich Mariah Carey einen Ruf als Stilikone erarbeitet. Damals habe sie nur drei Shirts besessen, und ihre Haare waren in verschiedenen Stufen gekräuselt.

"Rasier dir nicht die Augenbrauen"

In ihrem Buch gehe es darum, "die Tyrannen zu überleben, die die Hauptfigur dazu bringen, sich für das zu schämen, was sie ist", erklärt Carey. "Sie überlebt und findet ihre Bestimmung". Dafür brauche sie auch keinen "Märchenprinzen", Little Mariah wird von sich selbst gerettet - und von der Musik.

Welchen Rat Mariah Carey heute ihrem zwölfjährigen Ich geben würde? Vor allem auch einen Beauty-Tipp: "Spar dein Geld. Kauf dir eine Spülung und einen Kamm, mach dein Haar nass, lass die Spülung drauf und lass es an der Luft trocknen." Und: "Bitte rasier dir nicht die Augenbrauen. Das wird nie gut an dir aussehen."