"Es war mir egal, ob ich sterbe": Ennesto Monté legt beim "Promi-Büßen" Schock-Beichte ab

Nur beim Genuss vom Alkohol und der Befriedigung seiner Sexsucht habe er das Leben "wirklich genossen", räumte Ennesto Monté bei "Das große Promi-Büßen" ein. (Bild: ProSieben/Nikola Milatovic)
Nur beim Genuss vom Alkohol und der Befriedigung seiner Sexsucht habe er das Leben "wirklich genossen", räumte Ennesto Monté bei "Das große Promi-Büßen" ein. (Bild: ProSieben/Nikola Milatovic)

Panische Heulkrämpfe, zwei testosterongesteuerte Streithähne und emotionale Beichten: Kurz vor dem Finale von "Das große Promi-Büßen" wird die Luft in der ProSieben-Show immer dünner.

Die große TV-Katharsis bei Schuldenerlasserin Olivia Jones neigt sich dem Ende zu: Dementsprechend wurden in der vorletzten Ausgabe der ProSieben-Show "Das große Promi-Büßen" die letzten noch verbliebenen Stars zum Rapport bestellt. Und die "Runde der Schande" hielt einmal mehr, was der martialische Titel verspricht. In der deutschen Medienlandschaft sei er als "Skandalnudel" bekannt, berichtete Ennesto Monté. Er sei "ein großer, großer Egoist" gewesen, räumte der Reality-TV-Star geläutert ein.

Es habe eine Zeit gegeben, in der er habe er "niemanden an sich herangelassen", berichtete Monté über die Krankheit seiner Mutter und einen Bruder im Knast. "Es war mir egal, ob ich lebe oder sterbe", bilanzierte er in seiner drastischen Rückschau. Nur beim Genuss vom Alkohol und der Befriedigung seiner Sexsucht habe er das Leben "wirklich genossen". Er bedauerte überdies, wegen seiner Verfehlungen von einer Frau verlassen worden zu sein: "Das Schlimmste ist, dass du diese Fehler nicht mehr gutmachen kannst."

Der einstige Skandalsportler Daniel Köllerer berichtete von Selbstmordgedanken. (Bild: ProSieben/Nikola Milatovic)
Der einstige Skandalsportler Daniel Köllerer berichtete von Selbstmordgedanken. (Bild: ProSieben/Nikola Milatovic)

Einstiger Skandalsportler macht reinen Tisch

Nicht weniger emotional ging es in der Beichte von Skandalsportler Daniel Köllerer zu, der während seiner Tenniskarriere mit verbalen Entgleisungen und permanenten Provokationen Negativschlagzeilen produziert hatte. Es tue ihm leid, seine Eltern damit blamiert zu haben: "Ich habe verbal danebengegriffen. Das sind Sachen, für die ich mich heute zutiefst schäme." Erst die Geburt seiner Tochter habe alles verändert, erklärte Köllerer. Sie sei sein "Lebensretter" gewesen. Er habe vor ihrer Geburt eine schwere Zeit durchlebt, als er eine Tennissperre aufgebrummt bekam und er den Tod seiner Mutter verkraften musste.

"Sie hat mich davor bewahrt, dass ich zu meiner Mama gegangen bin", packte der 38-Jährige sogar über ganz finstere Geanken aus. Er sei jetzt nicht mehr der Mensch von damals, "das größte Arschloch auf der Welt", beteuerte Köllerer unter Tränen. "Hier musst du vor allem Verlieren lernen. Dadurch wirst du zum Gewinner", schloss Olivia Jones salomonisch und verdammte ihn zu seiner Strafe: Er muss das Team fortan bekochen - und den Abwasch übernehmen.

Olivia Jones taufte Daniele Negroni wegen seiner regelmäßigen Ausraster wenig schmeichelhaft auf Daniele Aggroni. (Bild: ProSieben/Nikola Milatovic)
Olivia Jones taufte Daniele Negroni wegen seiner regelmäßigen Ausraster wenig schmeichelhaft auf Daniele Aggroni. (Bild: ProSieben/Nikola Milatovic)

"Ich bekomme fast keine Luft": Elena Miras erlebt persönlichen Horror

Letzter im Bunde der Reuigen war Daniele Negroni. Vielfach hatte der Reality-TV-erprobte 27-Jährige mit Wutausbrüchen auf sich aufmerksam gemacht. Olivia Jones taufte ihn deshalb wenig schmeichelhaft auf Daniele Aggroni. Das sei ein Erbe seines Vaters, den er aber nie kennengelernt habe, versuchte der sich an Erklärungen. Dieser habe die Fäuste gegen seine Mutter erhoben. Auch diese Beichte endete emotional, als sich Negroni an einen Ausraster in einer TV-Show erinnerte: "Ich habe meiner Freundin angesehen, wie krass die sich für mich geschämt hat. Das werde ich nie vergessen."

Neben all dem Seelenstriptease stand den Teilnehmenden der ProSieben-Show auch eine waghalsige Challenge ins Haus, in der sie Teamfähigkeit und gegenseitiges Vertrauen demonstrieren sollten. Zwar sorgte die Aufgabe, sich an einem Brückenpfeiler abzuseilen, für eine in panische Schnappatmung verfallende Elena Miras: "Ihr könnt mich ja umbringen, wenn ihr was falsch macht." Dazu kam es aber freilich nicht, auch wenn sie am Boden angekommen wimmerte: "Ich bekomme fast keine Luft." Auch alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten meisterten die Aufgabe. Eine Strafe erwartete somit keinen.

Gänzliche Harmonie war trotzdem nicht geboten, weil sich am Ende der Sendung die testosterontriefenden Alphatiere Calvin Kleinen und Daniel Köllerer ein Scharmützel lieferten. In einem Ausdauerwettkampf spielte sich Letzterer als Oberlehrer auf, was Kleinen ausflippen ließ: "Halt doch mal die Fresse, Mann!" Weil er anschließend für das Aus seines Konkurrenten in dem Wettkampf sorgte, schleuderte Köllerer frustriert den Sandsack weg. Das Ende vom Lied: Im "Tribunal der Loser" wurde die beiden Streithähne für das Duell nominiert. Wer als Gewinner hervorgeht und das Finale von "Das große Promi-Büßen" erreicht, verrät ProSieben allerdings erst in der abschließenden Ausgabe der Show.

Bei "Das große Promi-Büßen" mussten sich die Teilnehmenden an einem Brückenpfeiler abseilen. (Bild: ProSieben / Nikola Milatovic)
Bei "Das große Promi-Büßen" mussten sich die Teilnehmenden an einem Brückenpfeiler abseilen. (Bild: ProSieben / Nikola Milatovic)
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