Viel Theater und teure Unterkünfte: Das Edinburgh Fringe Festival hat begonnen

Freude und Erleichterung in den Straßen von Edinburgh. Erstmals seit 2019 findet das berühmte internationale Fringe Festival in Schottland wieder in vollem Umfang statt, mit Künstler:innen aus fast 60 Ländern und mehr als 3.000 Aufführungen.

Allerdings ist die Teilnahme auch mit hohen Kosten verbunden - unter anderem wegen der teuren Unterkünfte, berichtet Schauspielerin Trinity Silk, die im Stadtzentrum Werbung für ihre Theatertruppe verteilt. "Wir mussten eine Menge Geld auftreiben, um unsere ziemliche große Truppe hier unterzubringen. Das war ziemlich anstrengend. Ich denke, dass sich die Stadt schon ein bisschen mehr engagieren und den Künstlern unter die Arme greifen könnte. Das wäre sehr nett."

Schauspieler Will Lambert fragt sich, ob sich die Festivalteilnahme überhaupt rentiert. "Die Unterkünfte sind unglaublich teuer. Dafür muss man schon ziemlich viel Publikum zusammentrommeln. Wenn nicht, wird die Inszenierung zum Verlustgeschäft."

Das Festival feiert in diesem Jahr sein 75. Bestehen. Fringe-Präsidentin ist die britische Schauspielerin und Drehbuchautorin Phoebe Waller-Bridge, bekannt aus der Serie "Fleabag". Angetreten ist sie mit dem Versprechen, das Festival inklusiver und zugänglicher zu machen.

Bis zum 29. August kann man sich in der schottischen Hauptstadt ein Bild davon machen, ob ihr das gelungen ist.

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