"Du lässt dich vera****en!": So verhalf Udo Lindenberg Westernhagen zu besseren Gagen

Schon lange befreundet: Marius Müller-Westernhagen (links) und Udo Lindenberg. (Bild: 2016 Getty Images/Christof Koepsel)
Schon lange befreundet: Marius Müller-Westernhagen (links) und Udo Lindenberg. (Bild: 2016 Getty Images/Christof Koepsel)

Der Sänger Marius Müller-Westernhagen war zu Gast bei der jüngsten Ausgabe von "Inas Nacht" und sprach nicht nur über alte Frisuren und seinen Spitznamen, sondern verriet auch, wie ihm Kumpel Udo Lindenberg zu mehr Geld verhalf.

Spannende Geschichten und unterhaltsame Anekdoten: Zwischen stimmungsvoller Kneipen-Musik und den lauschenden Ohren der Zuschauenden sprach Gastgeberin Ina Müller bei "Inas Nacht" am Donnerstag mit den Sängern Olli Schulz ("Verhaftet wegen sexy") und Marius Müller-Westernhagen ("Freiheit", "Es geht mir gut") unter anderem über alte Frisuren-Trends, Spitznamen und ihre Anfänge im deutschen Fernsehen.

Besonders Müller-Westernhagen hatte einiges zu erzählen, gehört er schließlich zu den erfolgreichsten deutschen Musikern. Obwohl der Sänger seit Jahren in der Musik-Branche arbeitet und mit einer großen Leichtigkeit Fernseh-Auftritte meistert, verriet er, dass solche Auftritte für ihn einst unvorstellbar waren.

"Ich habe es mir nie vorstellen können im Fernsehen zu singen", gestand der Sänger, "ich glaube, das war auch die Qualität unserer Generation. Es war eine Illusion, dass uns irgendjemand ins Studio lassen und was aufnehmen lassen würde. Oder uns überhaupt beachten würde." Obwohl Müller-Westernhagen bereits schnell erste künstlerische Ziele schaffte, seien die Anfänge auch für ihn schwer gewesen.

Im Gespräch mit Ina Müller und Olli Schulz (links) sprach Marius Müller-Westernhagen auch über seinen Spitznamen und warum Udo Lindenberg ihm geholfen, hat mehr Geld zu bekommen. (Bild: ARD)
Im Gespräch mit Ina Müller und Olli Schulz (links) sprach Marius Müller-Westernhagen auch über seinen Spitznamen und warum Udo Lindenberg ihm geholfen, hat mehr Geld zu bekommen. (Bild: ARD)

Udo Lindenberg: "Hast du dir das mal ausgerechnet?"

Die Sendung "Inas Nacht" ist dafür bekannt, dass sich die Gäste auch persönlicheren Fragen stellen und die Zuschauenden durchaus private Details wissen lassen. So fragte die Gastgeberin Müller-Westernhagen nach seinem Spitznamen: "Früher war das 'Krümel', weil ich sehr klein war", verriet er, "später war es dann 'der Müller'."

Zudem sprach Marius Müller-Westernhagen über seine Verbindung zu Udo Lindenberg. Zu Beginn ihrer Karriere "waren wir sehr eng". "Mit Udo war ich sehr viel zusammen. Wenn ich in Hamburg war und nicht wusste, wo ich schlafen soll, habe ich bei ihm geklingelt", schilderte der 73-Jährige. Zudem verriet der Sänger, wie Lindenberg ihm einst geholfen habe, mehr Geld zu verdienen. "Ich war damals Schauspieler und spielte auch schon Hauptrollen im Fernsehen. Die Höchstgage war damals 10.000 Mark."

Dann habe er ein Angebot bekommen, eine Tour zu machen, bei der er teils vor zehntausend Fans spielte, dafür bekam er "5.000 Mark am Abend". "Und da hab ich gedacht, 'Boah, das ist ja the dea!l'", so Müller-Westernhagen. Das sei für ihn unglaublich viel Geld gewesen. Doch dann habe Udo Lindenberg zu ihm gesagt: "Hast du dir das mal ausgerechnet? Kannst du doch mal rechnen, Ticket kostet so viel, und dann kommt so und so viel zusammen und bla bla bla - du lässt dich verarschen!", imitiert Müller-Westernhagen Lindenberg. Der Sänger nahm sich einen Anwalt und erzielte bei der nächsten Vertragsverhandlung wesentlich höhere Gagen.

Die ganze Folge von "Inas Nacht" ist in der ARDmediathek abrufbar.

Der Sänger und Schauspieler Marius Müller-Westernhagen war zu Gast bei "Inas Nacht" und sprach nicht nur über seinen Spitznamen, sondern auch, warum Auftritte im Fernsehen für ihn einst kaum vorstellbar waren. (Bild: 2022 Getty Images/Adam Berry)
Der Sänger und Schauspieler Marius Müller-Westernhagen war zu Gast bei "Inas Nacht" und sprach nicht nur über seinen Spitznamen, sondern auch, warum Auftritte im Fernsehen für ihn einst kaum vorstellbar waren. (Bild: 2022 Getty Images/Adam Berry)
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